Web500, SEO, Webdesign

Infos zu Suchmaschinen


Bericht von: Quelle: http://www.uni-koeln.de/rrzk/www/suche/google.html

Sven Clever, RRZK der Universität zu Köln


Suchmaschinen, GoogleUnter all den angebotenen Suchmaschinen im Internet nimmt Google eine Sonderstellung ein.
Dies zum einen aufgrund seiner geradezu archaisch wirkenden Oberfläche, die auf die übliche Bannerwerbung verzichtet und erfreulich übersichtlich und aufgeräumt wirkt.
Zum anderen überzeugt Google aber vor allem durch seine enorme Schnelligkeit bei einer mehr als guten Trefferquote, einer Kombination, die man so bei keiner anderen Suchmaschine findet und Google deshalb ziemlich einzigartig macht. 1. Die Situation vor Google – viele Suchwerkzeuge, aber wenig gute Treffer Bevor Google erschien, gab es zwar ein vielfältiges Angebot an Möglichkeiten, das Internet nach spezifischen Seiten zu durchsuchen, aber alle hatten ihre Nachteile und lieferten nur bedingt brauchbare Ergebnisse.
Zum einen gab es die gängigen Suchmaschinen, die automatisch anhand von Schlüsselwörtern nach den gewünschten Seiten im Internet fahndeten. Doch angesichts des immer grösser werdenden Internets wurden diese immer ineffektiver und lieferten fortlaufend schlechtere Ergebnisse. Dazu kam die Tatsache, dass diese Suchmaschinen häufig gegen Bezahlung Internet-Seiten in der Trefferliste ganz oben positionierten und somit das Ergebnis manipuliert wurde. Seiten, hinter denen zahlungskräftige Unternehmen standen, wurden als "bester Treffer" aufgeführt, obgleich andere Seiten den gesuchten Inhalt eigentlich besser abgedeckt hätten.

Suchmaschinen KeyWord Marketing Web500Auf der anderen Seite standen die Portale wie Yahoo.com, die oftmals selbst aus Suchmaschinen hervorgegangen waren und mit handgepflegten Listen als Ausgangspunkte beim Surfen im Web dienen sollten. Doch ihrer Natur entsprechend hatten sie mit dem Problem zu kämpfen, dass sie zwar populäre Themen relativ gut abdeckten, jedoch bei exotischeren Wünschen versagten, da die entsprechende Thematik in den angebotenen Listen schlichtweg nicht aufgeführt war. Ausserdem waren die Listen selbst natürlich relativ subjektiv und hatten – mehr noch wie die Suchmaschinen – den Nachteil, dass hinter den aufgeführten Seiten oftmals solche steckten, deren Betreiber sich ihre Indexierung einfach erkauft hatten. So startete beispielsweise Yahoo.com im Februar das Programm "Sponsored Sites", womit sich Seiten-Betreiber gegen Bezahlung in den Listen aufnehmen lassen können. 2. Googles Auftritt und rasanter Aufstieg Dann aber kam Google.
Zwei Studenten der renommierten Stanford-Universität, Larry Page und Sergey Brin, hatten die Nachteile der gängigen Suchmaschinen zum Anlass genommen, ein eigenes System zum Finden von Internet-Seiten zu entwickeln. Das Ergebnis ihrer gemeinsamen Bemühungen wurden 1997 zunächst auf den Servern der Stanford-Universität gestartet.
Dabei war das wesentliche dieser neuen Suchmaschine sein spezieller Such-Algorhythmus, "Page-Ranking" genannt, welcher anders an die Erfassung des Webs heranging als die Konkurrenz.
So misst "Page-Ranking" der Anzahl der referenzierenden Links besondere Bedeutung bei, d.h. es wird auch berücksichtigt, wie oft auf eine Internet-Seite von anderen Seiten per Link aus verwiesen wird.
Die dahinterstehende Idee ist so einfach wie effektiv: Dadurch, dass man die Links der verschiedensten Seiten berücksichtigt, erhält man als Summe der gegenseitigen subjektiven Einschätzungen der verschiedenen Web-Anbieter die objektiv besten Seiten. Google lässt also letztendlich die verschiedenen Seiten-Betreiber mit ihren Links als gegenseitige Bewerter arbeiten und nimmt die "herrschende Auffassung" als Ausgangspunkt für die Positionierung von Internet-Seiten auf den eigenen Trefferlisten.
Dabei hat diese Vorgehensweise noch den Nebeneffekt, dass mit ständiger Zunahme der Anzahl der Internet-Seiten auch die Qualität der Suchergebnisse zunimmt, da so gleichsam die Zahl der verlinkenden Seiten – und damit der gegenseitigen Bewertungen – steigt. Zudem ist dies wesentlich kostengünstiger als z.B. die Pflege von Listen per Hand, wie dies bei den Portalen der Fall ist.
Und tatsächlich liefert Google ein wesentlich besseres Trefferbild ab als seine Pendanten auf dem Suchmaschinen- und Portalsektor: Oft stehen die für den Anwender relevanten Ergebnisse an vorderster Stelle. Googles Suchkonzept scheint also tatsächlich zu funktionieren.

Suchmaschinen KeyWord Marketing Web500Dabei kann Google mittlerweile laut des renommierten Web-Dienstes Searchenginewatch.com die meisten indexierten Web-Seiten überhaupt vorweisen, im November 2000 etwa waren es bereits 602 Millionen Seiten. Suchmaschinen KeyWord Marketing Web500Dagegen hatte z.B. der direkte Konkurrent Altavista.com "nur" 350 Millionen Seiten erfasst.
Zudem unterstützt Google alle Arten des Internet-Zugangs. Neben des Zugangs per Palm kann selbst mit WAP-fähigen Handys nach entsprechenden Seiten gesucht werden, wobei Google etwa 2,5 Millionen diesbezüglicher WML- und HDML-Seiten auf seinem Index hat.
Ein besonderes Feature rundet das positive Bild ab: Sollte die gefundene Seite gerade einmal nicht erreichbar sein, etwa wenn der betreffende Server vorübergehend ausgefallen ist oder gar die ganze Seite entfernt wurde, steht eine Kopie der gesuchten Seite bei Google zur Verfügung.
Natürlich fallen bei einem solch umfassenden Suchdienst wie Google gigantische Datenmengen an, die auch fortlaufend verarbeitet werden wollen und nach dementsprechend gewaltiger Hardware verlangen. Doch wie bei Google dieses Problem gelöst wurde, zeigt in beeindruckender Weise, dass auch hier streng darauf geachtet wurde, maximale Leistung bei relativ geringem (Kosten-)Aufwand zu erbringen: Statt mächtiger, aber sündhaft teurer Grossrechner dienen Google als Arbeitspferde mehrere tausend unter dem Betriebssystem Linux laufende low-cost-PCs, die an mehreren Standorten verteilt sind und zusammen ein beeindruckendes Netzwerk bilden. Gleich einem Organismus stellen sie ein Gesamtsystem dar, das Googles Kapazitätenhunger zu stillen in der Lage ist. 3. Googles Erfolg und anhaltende Expansion Googles Vorzüge schlagen sich auch in der Beliebtheit des Dienstes bei den Anwendern nieder.
Nach einem Bericht von searchenginewatch.com besuchten im Dezember 2000 bereits 16,2 % aller Surfer die Seiten von Google. Dagegen hatte die Konkurrenz im Gegenzug schwer an Popularität eingebüsst; den Such-Dienst Altavista.com etwa besuchten zur selben Zeit nur noch ca. 8 %.
Im Januar 2001 lag dann laut Media-Metrix das Unternehmen mit 8,8 Millionen Besuchern auf Platz 25 der meist besuchten US-amerikanischen Web-Seiten überhaupt; und im Juni 2001, also gerade einmal ein halbes Jahr später, schon auf Platz 20.
Das beeindruckende dabei ist, dass Google seinen Erfolg lediglich Mundpropaganda und keinem grossangelegten Werbefeldzug verdankt; ein Zeugnis von der Qualität dieser Suchmaschine.
Der Erfolg blieb aber natürlich auch der Konkurrenz nicht verborgen. Aufgrunddessen begannen sogar einige Portale, die Suche per Google zu lizensieren, um die Nachteile der eigenen Listen zu kompensieren. So entschloss sich selbst Suchmaschinen KeyWord Marketing Web500Yahoo.com als einer der grössten Portal-Seiten Mitte letzten Jahres, die Google-Suchtechnik in seine eigene Suchmaschine zu implementieren: Wenn eine Suche im Yahoo-Verzeichnis erfolglos bleibt, wird automatisch eine Suche mit der Suchmaschine Google durchgeführt.
Das alles ist ein sicheres Zeichen dafür, dass eine pompöse Aufmachung wie bei den Portalen nicht alles ist, sondern es letzten Endes auf die Inhalte ankommt, und dies auch die Anwender erkannt haben. Googles Popularität ist jedenfalls ungebrochen, während bei den Portal-Betreibern, deren Seiten im übrigen sehr teuer in Aufbau und Pflege sind, ein gewisser Katzenjammer festzustellen ist. Suchmaschinen KeyWord Marketing Web500Die beiden Dienste Altavista.com und Suchmaschinen KeyWord Marketing Web500Go.com (der Nachfolger von Infoseek.com) haben jedenfalls im September letzten Jahres ihren Rückzug vom Portal-Konzept verkündet.
Doch hinsichtlich dieser Entwicklung scheint bei Google eine Art Gegentendenz feststellbar zu sein: Denn mittlerweile bietet Google selbst einen grossen, weit über eine Millionen Einträge umfassenden Internet-Katalog namens "Google Directory" (http://directory.google.com/) an, der sehr den Listen ähnelt, wie sie sich bei Portalen wie Yahoo.com finden. Eine eher irritierende Entwicklung, möchte man zunächst meinen, schliesslich werden solche Listen wegen ihrer Subjektivität kritisiert, wovon Google als objektive Suchmaschinen sich ja gerade abhebt. Doch der erste Eindruck täuscht, denn Google setzt nicht wie die Portale auf eine Auswahl durch ein Redaktionsteam, sondern stattdessen auf ein anderes Prinzip: Den überwiegenden Teil der Adressen erhält Google aus dem "dmoz"-ProjektSuchmaschinen KeyWord Marketing Web500 (http://dmoz.org/), wo die Seiten eben nicht wie bei anderen Internet-Katalogen von Mitarbeitern ausgewählt und bewertet werden. Vielmehr kann hier jeder Besucher als "Editor" am Auf- und Ausbau der Kataloge mitwirken, einer Betätigung, der bereits mehrere zehntausend Menschen auf der ganzen Welt nachgehen. Wie beim Page-Ranking-System, auf dem Googles Suchmaschine basiert, wird also auch hier die "herrschende Meinung" als Bewertungsmethode herangezogen und so ein relativ objektives Ergebnis erzielt.
Mitte Februar 2001 erzielte Google dann den nächsten Schlag: Man übernahm Dejanews, den "Usenet Discussion Service" von Deja.com. Im Zuge dessen erlaubt Google es jetzt, über die Usenet-Suche groups.google.com das gesamte Usenet-Archiv, das zuvor über Deja.com erreichbar war, mit Daten seit 1995 zu durchsuchen. Damit hält Google jetzt nach eigenen Angaben das grösste Usenet-Archiv mit mehr als 650 Millionen Nachrichten; dies entspricht mehr als ein Terabyte "menschlicher" Kommunikation.
Zudem können nun auch PDF-Dateien mittels Google ermittelt werden. Dies ist wohl insbesondere für Studenten eine nicht zu unterschätzende Bereicherung, da gerade im akademischen Bereich PDF praktisch zum Standard für umfangreiche Veröffentlichungen geworden ist, die so im Original-Format auf dem Bildschirm dargestellt werden können. 4. Die Oberfläche und Bedienung von Google Die Verwendung von Google gestaltet sich ziemlich unproblematisch.
Der Zugriff kann auf verschiedene Weise erfolgen: Ruft man Google über http://www.google.com/ auf, gelangt man von hier aus zur jeweiligen regionalen "Zweigstelle" von Google; in Deutschland wird entsprechend die deutsche Version angezeigt. Wer die englische Originaloberfläche benutzen möchte, muss den ganz oben aufgeführte Link (http://www.google.com/intl/en/) betätigen. Über ein spezielles Menü (Preferences / Sprachoptionen) kann man eine bestimmte Sprache auch voreinstellen. Diese wird dann beim nächsten Aufruf von Google automatisch benutzt (sofern im Browser "Cookies" aktiviert sind). Dies ist insbesondere für Ausländer nützlich, die die Seite in ihrer jeweiligen Landessprache benutzen möchten – und Google unterstützt mittlerweile praktisch alle gängigen Sprachen!
Natürlich kann man stattdessen auch direkt die Adresse der deutschen Version, http://www.google.de/, aufrufen. Man gelangt dann sofort auf die deutsche Version von Google (vgl. Abb. 1).
Google Keyword Marketing
Abb. 1: Das Suchfenster von Google Wie schon eingangs erwähnt, ist die Oberfläche von Google zwar sehr spartanisch, aber dadurch auch sehr übersichtlich gehalten. Tatsächlich besteht sie im wesentlichen aus einem einfachen Sucheingabefeld, in welches die zur Suche benötigten Schlagwörter eingegeben werden.
In den meisten Fällen reicht es aus, ein oder mehrere beschreibende Begriffe einzugeben und anschliessend die Eingabetaste zu drücken. Alternativ kann man auch die Schaltfläche "Google Suche" betätigen, um die Liste der Suchergebnisse anzuzeigen.
Bei einer Suche nach Seiten, bei der man mittels der Eingabe von Schlagwörtern wahrscheinlich sofort gute Ergebnisse erzielen wird, kann man nach Eingabe der Suchbegriffe auch auf die Schaltfläche "Auf gut Glück!" klicken, wodurch man automatisch auf die Web-Seite des erstaufgeführten Suchergebnisses weitergeleitet wird.
Bei "komplizierteren" Suchen, etwa nach Seiten mit Inhalten, die sich nicht klar mit Schlagwörtern eingrenzen lassen, kann man auch die verschiedenen Suchoptionen von Google bemühen. Seit dem letzten Jahr sind diesbezüglich bei Google interessante Features hinzugefügt worden. So kann nun auch mit den Bool`schen Operatoren "UND" bzw. "ODER" gearbeitet werden, wobei Google automatisch den Operator "UND" zwischen den eingegebenen Wörtern einfügt. Im Suchergebnis erscheinen also nur die Seiten, in denen alle Suchbegriffe enthalten sind. Zu beachten ist, dass Google solche Seiten höher einstuft, in denen die Suchbegriffe nahe beieinander liegen, es wird also die Relevanz der Ergebnisse auch anhand der Nähe der Suchbegriffe ermittelt. Dies sollte man bei seiner Sucheingabe berücksichtigen, um effektive Ergebnisse zu erhalten und sich stattdessen nicht durch massenhaft irrelevante Ergebnisse arbeiten zu müssen.
Ausserdem sucht Google nur nach Seiten, die den eingegebene Suchbegriffen exakt entsprechen (d.h. "Wildcards" werden nicht unterstützt!), weshalb man Suchbegriffe in verschiedenen Versionen eingeben sollte. Sollte dies nicht zu brauchbaren Ergebnissen führen, sollte man vielleicht die Suchanfrage anders formulieren.

Google Keyword Marketing
Abb. 2: Die "Erweiterte Suche" unter Google Sollte die einfache Suche nicht ausreichen, bietet Google unter dem Menüpunkt "Erweiterte Suche" (rechts neben dem Eingabefeld, siehe Abb. 1) auch die Möglichkeit an, eine komplexere Suchanfrage zu starten. Von besonderem Interesse ist hier das Feld "Ergebnisse finden". In Abb. 2 ist beispielhaft eine Suche mittels der hier angebotenen Vorgehensweisen aufgeführt, wobei die verschiedenen Suchmöglichkeiten auch kumulativ verwendet werden können. Von letzterer Möglichkeit sollte man auch ausgiebig Gebrauch sollen, um die Suche möglichst präzise zu gestalten.
Will man etwa Seiten zur Thematik der Geschichte der Raumfahrt finden, kann man mit der Eingabe von "Geschichte" und "Raumfahrt" in das Feld "Mit allen Worten" nach Seiten suchen lassen, in denen beide Begriffe vorkommen (obgleich natürlich die Eingabe einer grösseren Zahl an Schlagworten die Chance erhöht, die gewünschte Seite zu erhalten).
Ist dagegen eine bestimmte Wortgruppe bekannt – wie hier etwa "Geschichte der bemannten Raumfahrt" –, kann man diese in das diesbezügliche Feld eingeben.
Ist man sich bei bestimmten Begriffen nicht sicher, ob sie so oder in anderer Form – etwa als Synonym – auf der gewünschten Seite vorkommen, kann man auch mehrere Alternativbegriffe in das Feld "mit irgendeinem der Wörter" eintragen. Hier wird z.B. nach Seiten gesucht, in denen entweder "Astronauten" oder "Kosmonauten" Erwähnung finden.
Man kann aber zugleich auch eine negative Suche durchführen in dem Sinne, dass bestimmte Begriffe auf der gesuchten Seite nicht vorkommen sollen, um die Suche weiter einzugrenzen. Hierzu dient das Eingabefeld "ohne die Wörter". So sollen bei der Suche in Abb. 2 auf keinen Fall die Begriffe "Satelliten", "Sputnik" und "Hubble" vorkommen.
Wurde von Google die Suche anhand der eingegebenen Kriterien durchgeführt (und noch einmal: diese Suche geschieht i.d.R. so schnell, dass man noch nicht einmal bemerkt, dass überhaupt eine Suche stattgefunden hat; die Suche nach Seiten zum Thema "Google" dauert etwa nur 0.05 Sekunden, vgl. Abb. 3), listet Google die Ergebnisse übersichtlich auf.
Google Keyword Marketing Web500
Abb. 3: Die Trefferliste von Google; hier wurde nach Seiten zur Thematik "Google" gesucht Dabei werden die Treffer automatisch nach Domains sortiert. Treffer aus der selben Domain werden etwas eingerückt untereinander dargestellt (vgl. hierzu und zum folgenden jeweils Abb. 3).
Ausserdem bietet Google eine aussagekräftige Vorschau für jedes Ergebnis. Statt feststehender Zusammenfassungen wird in den Suchergebnissen ein Auszug aus dem Text angezeigt, der auf die Suchanfrage abgestimmt ist, und in dem die Suchbegriffe visuell hervorgehoben sind. So gewinnt man schnell einen Überblick über die Relevanz der Ergebnisse, ohne alle Seite selbst aufrufen zu müssen.
Sollte der Server der gewünschten Seite ausgefallen oder die Seite selbst mittlerweile aus dem Netz entfernt worden sein, kann man auf Googles Web-Seiten-Cache zurückgreifen (beim jeweiligen Suchergebnis unter "Archiv"), in dem zahlreiche Kopien von Seiten gespeichert sind. Häufig kann zudem auf das Material im Cache schneller zugegriffen werden als über den Link zur eigentlichen Seite; freilich sind die auf diese Weise erhaltenen Informationen möglicherweise nicht auf dem neuesten Stand. In den meisten Fällen ist das aber immer noch besser als ein "404 Not Found"-Fehler.
Ferner kann man noch mittels "Ähnliche Seiten" nach Seiten mit derselben Thematik suchen lassen.
Und ist ein Treffer auch im internen Verzeichnis von Google enthalten, wird mittels Link auf diese Kategorie verwiesen, so dass man sich weitere Treffer aus derselben Kategorie anzeigen lassen kann.
Sollte die gefundene Seite in einer Sprache vorliegen, derer man nicht mächtig ist, bietet Google mittlerweile auch noch einen Übersetzer an, mit dem sich ausländische Texte auf deutsch anzeigen lassen (vgl. Abb. 1). 5. Die neue Google-Toolbar Neben dem herkömmlichen Aufrufen von Google durch Eingabe der betreffenden URL http://www.google.de besteht auch (und zur Zeit auch noch nur) für den MS Internet Explorer die Möglichkeit, die wesentlichen Menüpunkte von Google in den Browser als Toolbar einzubinden, so dass man vom Browser aus direkt eine Suche mit Google starten kann, ohne die Google-Homepage jedesmal aufrufen zu müssen.
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Abb. 4: Die Google-Toolbar mit den einzelnen Menüpunkten Um die Toolbar in den Internet Explorer zu integrieren, muss diese nur heruntergeladen und installiert werden. Die Toolbar erscheint dann automatisch mit dem Aufrufen des Internet Explorer in dessen Symbolleiste.
Unter http://toolbar.google.com/intl/de/ finden sich Hinweise zum Funktionsumfang der Google-Toolbar und ein Link zum Download des Installationspakets. 6. Weitergehende Hilfe zu Google... Last but not least sei noch darauf hingewiesen, dass unter der URL http://www.google.de/intl/de/help.html eine kurze Erläuterung der prinzipiellen Vorgehensweise bei der Suche mit Google als Online-Hilfe zur Verfügung steht. Hier finden sich nicht nur Suchtipps für Anfänger als auch Fortgeschrittene, sondern auch Hinweise für die Auslegung von Suchergebnissen. Da Google ständig verbessert und erweitert wird, empfiehlt es sich selbst als erfahrener Google-"Veteran", von Zeit zu Zeit die Hilfe einzusehen, um sich über möglicherweise neu eingeführte Features zu informieren, die die Suche im Netz erleichern.
Quelle: http://www.uni-koeln.de/rrzk/www/suche/google.html  |  Sven Clever, RRZK der Universität zu Köln

Alles wichtige über Suchmaschinen

Bericht von: http://www.pcwelt.de/know-how/online/101328/index.html

Der Erfolg von Google hat viele Gründe. Der Wichtigste: Google glänzt mit hervorragenden Suchfunktionen. Anfangs durchsuchte Google ausschließlich HTML-Web-Seiten – mittlerweile wertet die Suchmaschine auch PDF-Dokumente aus, recherchiert in Newsgroups und hilft beim gezielten Aufspüren von Bildern.

Dazu beigetragen hat auch, dass Google eine reine Suchmaschine (geblieben) ist. Die Betreiber haben nicht den Fehler einiger Konkurrenten begangen, ihren Dienst zu einem Allzweckportal mit Mail- und Shopping- Diensten auszubauen, wie es etwa Altavista und Lycos versucht haben. Die Beschränkung auf ihre Hauptaufgabe macht Google schlank und schnell. Weder Werbebanner noch Info-Overload verstellen den Blick auf das Wesentliche – das Feld für die Eingabe der Suchbegriffe. Geld verdient Google mit Sponsored Links, die sich Firmen für bestimmte Schlüsselwörter kaufen können, und mit der Vergabe von Lizenzen für die Google-Technik an andere Unternehmen.

Googles Geheimrezept: Page-Rank-Bewertungsverfahren

Der Grund dafür, dass die Engine selbst bei komplizierten Suchanfragen unter den ersten Treffern so gut wie immer relevante Ergebnisse liefert, liegt im Bewertungsverfahren – dem Page Ranking. Eine Reihe von Suchmaschinen zieht ausschließlich den Inhalt des indizierten Dokuments für die Bewertung heran. Das heißt: Für die Einordnung der Suchergebnisse ist allein ausschlaggebend, an welchen Stellen und wie oft die Suchbegriffe enthalten sind. Je öfter beispielsweise ein Begriff in einem Dokument auftaucht, umso weiter oben wird die Seite einsortiert.

Google hingegen bewertet außerdem, wie viele Links es im Internet auf die entsprechende Site gibt. Google sortiert die Trefferlisten also auch danach, wie oft auf eine Web-Seite von anderen Web-Seiten aus verlinkt wird. Das Grundprinzip: Google interpretiert einen Link von Seite A auf Seite B als eine Stimme von Seite A für Seite B. Aus der Anzahl der für eine Seite abgegebenen Stimmen geht die Wichtigkeit dieser Seite hervor. Eine Seite, die 1000 „Stimmen“ aufweist, steht daher im Ranking weiter oben als eine Seite, die nur 600 „Stimmen“ hat. Dieses Grundprinzip verfeinert Google allerdings noch, indem es nicht einfach die Anzahl der Links zählt, sondern jeden Link auch nach dem Inhalt der Seite gewichtet, auf der er platziert ist.

Im Lauf der Zeit hat Google seinen Ranking-Algorithmus immer mehr verbessert. So nutzt der Suchdienst mittlerweile auch ausgeklügelte Textanalysetechniken, um das Umfeld der Suchbegriffe zu untersuchen. Bei der Bewertung der entsprechenden Seiten ist dann nicht mehr nur ausschlaggebend, ob diese von vielen anderen Seiten verlinkt werden, sondern auch, ob die auf diese Seite verweisenden Websites etwas mit dem grundlegenden Thema der Suchanfrage zu tun haben. Ist das nicht der Fall, handelt es sich nämlich in der Regel nur um einen entfernt relevanten Link, der von der Suchmaschine als solcher bewertet und nicht oder nur am Rande berücksichtigt wird.

Anbieterkonzentration: Nur noch wenige unabhängige Suchmaschinen

Die meisten Anwender nutzen (fast) ausschließlich Google, auch wenn sie auf Nachfrage ohne langes Nachdenken unzählige andere Suchmaschinen wie Altavista, Lycos, Firebird oder die Suchdienste bei AOL, T-Online und MSN nennen könnten.

Technisch gesehen gibt es ohnehin nur noch zwei Hauptanbieter: Google und jetzt Overture, das gerade vor kurzem Altavista und Fast aufgekauft hat und inzwischen zum Yahoo-Konzern gehört. Dazu kommen noch Alltheweb, Inktomi, Teoma und Wisenut, die inzwischen allesamt von Yahoo übernommen wurden.

Doch nun droht dem Marktführer Konkurrenz. Zum einen wurden traditionelle Suchmaschinen wie Altavista mit neuen Techniken aufgerüstet. Zum anderen sind neue Suchprojekte – etwa Kartoo, Teoma und Wondir – entstanden, die Google mit einer benutzerfreundlicheren Bedienerführung, einer verbesserten Suchtechnik oder schlichtweg mit relevanteren Fundstellen Paroli bieten möchten.


Wisenut: In Sachkategorien eingeteilte Treffer


Suchmaschinen KeyWord Marketing Web500Ebenso aufgeräumt wie Google wirkt Wisenut , das auch einen vergleichbaren Suchalgorithmus verwendet. Das „WiseRank“ zieht für die Bewertung sowohl die Link-Struktur unter den Dokumenten als auch den Inhalt der Seiten, auf denen die Links stehen, heran.

Außerdem prüft Wisenut mit Textanalyse das Wortumfeld des Suchbegriffs, um sicherzugehen, dass beim Ranking diejenigen Seiten ganz oben stehen, die sich tatsächlich intensiv mit Themen rund um die Suchbegriffe befassen. Damit liefert Wisenut ähnlich gute Ergebnisse wie Google, auch wenn der indizierte Datenbestand nach Angaben des Betreibers noch nicht an den von Google heranreicht.

Im Unterschied zu Google teilt Wisenut die gefundenen Treffer in Kategorien ein. Dazu sucht es nicht nur nach den eingegebenen Begriffen, sondern kategorisiert zusätzlich nach Analyse der Treffer nach weiteren Wörtern, die in mehreren Dokumenten gleichzeitig enthalten sind.

So unterteilt Wisenut die Treffer beim Stichwort „Madonna“ etwa in „World Tour“, „Konzertkarten“ und „Bilder“. Zwar sind die Kategorien nicht immer optimal gewählt, doch insgesamt ist die Technik gerade bei solchen Anfragen von Nutzen, bei denen es Treffer in Hülle und Fülle gibt.

Teoma: Suche mittels Subject Specific Popularity


Suchmaschinen TeomaZu den schärfsten Google-Konkurrenten zählt Teoma . Grund hierfür ist zum einen das Subject-Specific-Popularity-Verfahren, auf dessen Basis Teoma die Relevanz einer Site bewertet. Diese Technik ist eine Weiterentwicklung von Googles Page-Rank, mit dem der Marktführer misst, wie viele Links es auf eine Seite gibt.

Teoma erfasst mit diesem Verfahren, wie oft Websites von Fachleuten auf eine bestimmte Website verlinken. Das Ranking-Verfahren basiert auf der Annahme, dass die Websites von Experten – damit sind Seiten gemeint, die sich intensiv mit einem bestimmten Thema beschäftigen – in der Regel relevante Links zu anderen Websites mit demselben Thema kennen.

Ein Beispiel: Wenn viele Professoren-Websites auf die Website einer bestimmten Universität verweisen, dann muss die Universität unter Wissenschaftlern einen guten Ruf genießen. Wenn dagegen viele Studenten mit ihren Sites auf dieselbe Universität verlinken, sagt das über die wissenschaftliche Reputation nicht sonderlich viel aus. Die Subject-Specific- Popularity-Technik erkennt diesen Unterschied, das Page-Rank dagegen nicht.

Für sein Ranking-Verfahren teilt Teoma das Netz in Themengebiete (Communities) auf und sucht für die einzelnen Communities nach zentralen Expertenseiten. Hierfür sammelt Teoma alle Seiten, in denen die eingegebenen Suchbegriffe enthalten sind oder wo entsprechende Links vermuten lassen, dass sie wichtig sind. Diese Sammlung an Websites bildet dann eine Themen-Community. Für das Ranking zieht Teoma dann ausschließlich Verweise zwischen Community-Mitgliedern heran und führt eine Klassifizierung der Suchergebnisse innerhalb der Community durch. Dazu sucht Teoma innerhalb einer Community nach Sites, die wechselseitig aufeinander verlinkt sind. Den Text der gefundenen Sites durchsucht die Suchmaschine nach den häufigsten Wörtern und erzeugt damit die Bezeichnung der Gruppe.

Teoma erkennt zu jeder vom Anwender gestarteten Suchanfrage, auf welche Websites mit den gesuchten Begriffen die jeweiligen Fachexperten-Websites verlinken, und folgert daraus, dass diese Websites sehr relevante Inhalt bieten. Also listet sie Teoma bei der Anzeige der Fundstellen auf den vorderen Positionen auf.

Bei der Darstellung der Fundstellen verwendet Teoma einen innovativen Ansatz, der sich deutlich von der Anzeige der Suchergebnisse bei Google unterscheidet. Dabei teilt die Suchmaschine die Resultate in drei Gruppen ein: in eine Trefferliste („Results“), in weiterführende Schlagwörter („Refine“) und in themenspezifische Expertenseiten („Resources“).

Die Trefferkategorie „Results“ beherbergt die traditionelle und von Google bekannte Trefferliste. Sie zeigt wie bei Google die konkreten Ergebnisse der Suchanfrage. Um die Suchanfrage weiter einzugrenzen, muss der Anwender auf einen der Überbegriffe klicken, die sich in der Kategorie „Refine“ befinden. Teoma ergänzt daraufhin die Anfrage um diesen Begriff und startet die Suche neu. Der Schwerpunkt von Teoma liegt jedoch bei den Treffern in der „Resources“- Kategorie: Hier zeigt der Suchdienst passend zum jeweiligen Suchthema die wichtigsten allgemeinen Web-Seiten

Wondir: Fünf Suchmethoden für fünf Quellenarten


Suchmaschinen KeyWord Marketing Web500Hinter Wondir steht kein wirtschaftliches Interesse, sondern eine gemeinnützige Organisation, die nach eigener Aussage für mehr Wissenstransfer sorgen will. Die Betreiber bekunden, dass sie keine Treffereinträge verkaufen. Die Suchresultate sollen dadurch frei von kommerziellen Einflüssen sein.

Wondir bietet dem Anwender fünf Quellen: Frage- und Antwort-Datenbanken („Related Questions With Answers“), Nachrichtenarchive („News Articles“), Newsgroups und Mailinglisten („News Groups & Mailing Lists“), Fachleute („People To Ask“) und das World Wide Web, das Wondir per Meta- Suche erschließt („Web Resources“).

Wondir sucht also nicht selber per Volltextrecherche, sondern greift auf mehrere populäre Suchmaschinen zurück, beispielsweise auf Google, Alltheweb und Altavista. Deren Ergebnisse bereitet Wondir auf und stellt daraus eine Trefferliste zusammen. Daneben zeigt Wondir eine Auswahl relevanter Newsgroups und Mailinglisten zum Suchbegriff an und vermittelt kostenlose Mailkontakte zu von der Suchmaschine registrierten Experten eines Themas.

Außerdem verfügt Wondir über eine große Fragen- und Antwort-Datenbank mit passenden Einträgen zu vielen Suchbegriffen. Weitere Treffer ermittelt Wondir durch eine Übersicht der relevanten News-Artikel zu dem vom Anwender eingegebenen Suchbegriff.

Gerade bei komplizierten Recherchen lohnt es sich oft, auf Wondir zurückzugreifen.

Kartoo: Grafische Trefferansicht der Resultate


Suchmaschinen KeyWord Marketing Web500
Der Suchdienst Kartoo nutzt eine Meta-Anfrage bei allen wichtigen Volltextsuchmaschinen von Google bis Fireball. Das Besondere: Kartoo bereitet die Treffer visuell auf.

Neben einer normalen Trefferliste zeichnet die Suchmaschine eine Ergebniskarte, auf der jede Web-Seite als Punkt und jede Verlinkung zwischen den Web-Seiten als Verbindungslinie erscheint. Je größer ein Punkt ist, desto relevanter ist die Website.

Bei der Suche selbst baut Kartoo auf einen neuartigen Ansatz: das Clustering, also ein gezieltes Zusammenführen thematisch verwandter Seiten. Das heißt, Kartoo bietet zu jeder Anfrage Schlagwörter, die die Suche weiter eingrenzen.

So zeigt der Suchdienst beispielsweise zu allgemeinen Anfragen wie nach „Boris Becker“ unter anderem die Überbegriffe („Themen“) „Tennis“, „Biografie“ und „Triumph und Scheitern“ an. Kartoos Cluster- Technik ist die Voraussetzung dafür, dass der Anwender die Schlagworte direkt in der Suchkarte angezeigt bekommt. Die Kartendarstellung sorgt für einen guten Themenüberblick. Zum Umblättern zur nächsten Trefferkarte klicken Sie einfach mit der Maus auf die Schaltfläche „nächste Karte“.

Neben der charakteristischen Kartendarstellung bietet Kartoo für seine Top-Treffer auch die Darstellung als klassische Ergebnisliste. Wie bei allen anderen Suchdiensten ist diese Liste nach Relevanz sortiert: Das Wichtigste kommt immer zuerst.

Wollen Sie die Suche weiter eingrenzen, klicken Sie bei der Anzeige der Treffer einfach eines der angebotenen Schlagwörter an. Am rechten oberen Fensterrand der Ergebnisdarstellung liegt die Optionsleiste. Damit steuern Sie die Darstellung (mit oder ohne Link-Linien), legen fest, welche Suchmaschinen Kartoo verwenden soll, und speichern die Ergebnisse.

Yahoo:

Vom Web-Katalog in Richtung Web-Suchdienst


Suchmaschinen KeyWord Marketing Web500Bei der Suche nach bestimmten Begriffen sind Volltextsuchmaschinen manchmal einfach nicht das geeignete Mittel. Wer über ein allgemeines Thema – beispielsweise eine Sportart – recherchiert, bekommt so viele Treffer serviert, dass das Sichten und Prüfen der Fundstellen de facto sinnlos ist.

Denn trotz aller mathematischer und statistischer Verfahren können Suchmaschinen, anders als Menschen, nicht über die Substanz und den Wahrheitsgehalt einer Information entscheiden, die sich auf einer Website findet. Bei allgemeinen Themen sollten Sie daher zunächst per Web-Katalog recherchieren, also mittels eines von Redakteuren erstellten Link- Katalogs. Der populärste Web-Katalog dürfte Yahoo sein.

Doch Yahoo bietet mittlerweile noch mehr: Seit dem Kauf der Volltextsuchmaschine Inktomi stellt das Web-Portal von Yahoo Anwendern eine Art Komfortsuche zur Verfügung, die klassische Katalogeinträge mit den Treffern von Inktomi sowie Suchergebnissen von Partnersuchdiensten verbindet. Damit bietet Yahoo als derzeit einziger Suchdienst ein katalogbasiertes Web-Portal mit eigener Volltexttechnik und zugekauften Suchergebnissen anderer Anbieter.

Turbo 10: Blick in die Tiefen des Webs


Suchmaschinen KeyWord Marketing Web500Die Webspider von Volltextsuchmaschinen wie Google oder Alltheweb können nur einen Teil des Webs absuchen. Bei vielen Web-Seiten stehen Volltext-Webspider vor verschlossenen Türen und können die Seiteninhalte nicht richtig herunterladen – und infolgedessen auch nicht im Index speichern.

Der erste Grund: Webspider brauchen möglichst reinen HTML-Code. Nicht erfassen können sie beispielsweise vollständig grafisch erstellte Sites („Flash-Sites“), dynamische Sites, die auf speziellen Datenbanksystemen basieren, und Sites, die bei der Benutzernavigation vorwiegend auf Grafiken („Image Maps“) oder Scripts setzen.

Ein weiterer Grund liegt in der Verzeichnisstruktur mancher Websites. Die Spider der Suchmaschinen sind darauf ausgerichtet, Inhalte von Web-Seiten zu erfassen und über Links die folgenden Web-Seiten anzusteuern. Da sie kein Navigationssystem besitzen, können bei Web-Seiten mit tiefen Verzeichnisstrukturen Probleme auftreten.

Es kann sein, dass der Spider sich verläuft, nicht alle Seiten erfasst und nicht mehr zurück zur Startseite findet. Deshalb berücksichtigen Suchmaschinen meist maximal fünf oder sechs Verzeichnisebenen, viele Spider gehen sogar nur bis zur zweiten Verzeichnisebene. Die in den tieferen Ebenen liegenden Web-Seiten bleiben für Suchmaschinen daher in der Regel unsichtbar („Invisible Web“ oder „Deep Web“).

Die Suchmaschine Turbo 10 hat sich genau auf diesen Teil des Webs spezialisiert. Sie versucht, mittels spezieller, als „Trawler“ bezeichneter Algorithmen systematisch Internet-Datenbanken abzufragen und mit den Ergebnissen einer Meta-Suche bei anderen Suchdiensten zu verknüpfen. Damit sollen sich auch solche Inhalte per Suchmaschine recherchieren lassen, die robotbasierte Maschinen wie Google normalerweise nicht indizieren.

Bericht von http://www.pcwelt.de/know-how/online/101328/index.html


Suchmaschinen, Optimieren & Eintragen mit Web500







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