Pyramidenstadt auf
dem Meeresgrund
entdeckt.
Pyramiden von Gizeh und Sphinx nicht von Pharaonen erbaut?
Versunkene Reiche
Die Pyramidenfelder am Sangay
E-Kernbohrungen in Abusir!
Pyramidenstadt auf dem Meeresgrund entdeckt.
Sie gelten als eine
der dramatischsten Entdeckungen der pazifischen
Archäologie: Vor der Südküste Japans wurden die Ruinen
zweier guterhaltener Pyramidenstädte auf dem Meeresboden gefunden.
Die eine unterseeische Ruinenstadt befindet sich vor der Küste der
japanischen Insel Yonaguni, die andere vor der Insel Aguni, 500 km
nordöstlich, nur 50 km von Okinawa entfernt.
Auf die erste Struktur stießen Sporttaucher im Frühjahr
1995. In den folgenden 18 Monaten inspizierten sie die Gewässer
vor den Küsten der südjapanischen Inselkette
akribisch und fanden vier weitere Ruinen vor insgesamt drei Inseln, die
zu zwei städtischen Komplexen zu gehören scheinen.
Die versunkenen
Städte weisen Gassen und Straßen in
verschiedenen Formen, darunter Sechsecke, Zirkel und, am
häufigsten, rechtwinklige Muster auf. Treppen und Stufen sind
deutlich erkennbar. Obwohl sie alle Merkmale hohen Alters und eine
deutlich erkennbare Erosion aufweisen, erscheinen die Anlagen
größtenteils intakt und guterhalten.
Alles in allem sind die monolithischen Unterseestädte das
beeindruckende Zeugnis einer monumentalen Architektur. Am meisten
beeindruckt waren die Taucher, die jetzt erstmals Unterwasseraufnahmen
der Strukturen veröffentlichten, von einer enormen Pyramiden-
Plattform von 80 Metern Länge, auf die sie vor der Insel Yonaguni
stießen.
Aufgrund der klaren Wasserqualität, die eine Sicht bis auf 30
Meter erlaubt, waren sie in der Lage, sich ein Bild von den
Ausmaßen der riesigen Anlage zu machen, die sich in nur 25 Metern
Tiefe befindet und deren höchster Punkt nur 5 Meter unter der
Wasseroberfläche liegt.
War sie Teil einer gewaltigen, prähistorischen Tempelstadt? Und:
Wie alt ist sie und wie versank sie im Meer? Die japanischen Insel sind
berüchtigt für ihre seismischen Aktivitäten, doch die
Mauern der unterseeischen Anlagen weisen nicht die für
Erdbebenzerstörungen so typische Risse und Einsturzspuren auf.
Ganz im Gegenteil erscheinen sie so intakt, als seien sie langsam vom
Meer überflutet worden.
Nach Ansicht diverser Geologen lag der Meeresspiegel vor mindestens
7.000-8.000 Jahren etwa 25 Meter unter dem heutigen. Andere bezweifeln
ein so schnelles Ansteigen des Pazifiks und glauben, daß das
fragliche Gebiet vor mindestens 500.000 Jahren überflutet wurde.
Okinawas früheste Besiedlungsspuren sind 19.000 Jahre alt, die
ersten Anzeichen einer Zivilisation tauchten jedoch erst vor 9.000
Jahren auf, mit dem Aufstieg der Jomon-Kultur, die für ihre
seefahrerischen Leistungen bekannt sind.
Doch das sind Spekulationen. Die versunkenen Strukturen auf dem
Meeresboden sind real. Und sie weisen Verbindungen zu anderen Kulturen
auf. traditionelle Steingräber, die man nahe der Stadt Noro auf
Okinawa fand, weisen
einen verwandten Baustil auf,doch niemand weiß, wann sie
errichtet wurden. Sie sind den Urahnen der Inselbewohner geweiht,
In der Sprache der Ureinwohner von Okinawa heißen sie “Moai“ ,
ein Wort, das die Bewohner der fast 10.000 Kilometer entfernten
Osterinsel benutzten, um die großohrigen Steinstatuen ihrer
Vorfahren zu bezeichnen.
Um so weniger erstaunen dann die Parallelen zwischen der unterseeischen
Pyramidenplattform und den Bauten der präinkaischen Kulturen von
ChanChan und Mocha in Trujillo und Pachacamac in Peru. Trujillo ist ein
moderner Seehafen im Norden des Andenstaates, der vor 2.000 Jahren ein
Kulturzentrum der präinkaischen Zivilisation war, und dessen
„Sonnentempel“ aus einer dreigeteilten Pyramidenplattform bestand.
Auch der Tempel von Pachacamac in Peru ist eine riesige, mehrstufige
Plattformanlage, die im 1. Jahrhundert v.Chr. errichtet wurde.
Ähnliche Tempelplattformen, die in Peru gefunden wurden, gehen
sogar auf die Zeit um 3.000 v.Chr. zurück.
Bestand eine Verbindung zu den Anlagen südlich von Japan? Sind
diese die Überreste einer uralten Kultur vielleicht so alt wie die
Pyramiden und Sumer - oder noch älter?
Die Unterwasser-Funde lassen zumindest die Legende von einer
prähistorischen Pazifikzivilisation namens Lemuria oder Mu als
möglich erscheinen.
Der britische Offizier James Churchward war der erste, der diese
Legenden dem Westen zugänglich machte, und für deren Relikte
er die zahlreichen Steinmonumente hielt, die im gesamten pazifischen
Raum gefunden wurden.
Die Japaner nannten ihre prähistorischen Kaiser Jim-mu, tim-mu,
Kam-mu, was möglicherweise auf ihre Abstammung von
Überlebenden der Zivilisation von Mu hinweisen sollte.
Ein wichtiger Fluß im Norden Japans heißt „Mu“, was
zumindest eine Verbindung zum Wasser andeutet, und das Wort „Mu“
bedeutet so viel wie „nichts“ oder „das, was nicht existiert“. So sind
viele Japaner heute sicher, daß es sich bei den Ruinen vor der
Küste Okinawa um die versunkene Hauptstadt von Mu handelt, um das
Atlantis des Pazifiks.
Mit freundlicher Genehmigung - Herausgeber Magazin 2000plus Ingrid
Schlotterbeck
Sind die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx nicht von
den Pharaonen
erbaut worden?
Die Pyramiden von Gizeh sind die ältesten Bauwerke der Menschheit.
Doch leider ist das Alter nicht bestimmbar. Die Pyramiden werden nach
der traditionellen Ägyptologie der 4. Dynastie ca. 2500 v.Chr.
zugeschrieben. Die Monumente von Gizeh tragen so gut wie keine
Inschriften, so daß deren Erbauung im Verborgen bleibt.
Überhaupt keine Texte sind in den drei großen
Pyramiden gefunden worden, ebenso keine Schriftzeichen enthalten die
drei östlichen Nebenpyramiden und die drei Nebenpyramiden auf der
Südwestseite. Im Inneren der Nebenpyramiden wurden zwar ein paar
Gebrauchsgegenstände aus der 4. Dynastie entdeckt, doch dies ist
kein Beweis dafür, daß die Bauwerke aus dieser Epoche
stammen. In keinem ägyptischen Text wird der Bau dieser Anlagen
erwähnt, obwohl die alten Ägypter so gut wie jede
Tätigkeit in Bild und Schrift festhielten. Leider ist es mit der
Radiokarbonmethode nicht möglich das Alter zu bestimmen. Diese
Methode kann man nur auf organische Stoffe anwenden. Sie mißt den
Anteil vom Zerfallenen C14. In keiner dieser Pyramiden sind jemals
Mumien oder menschliche Überreste gefunden worden.
Der einzige organische Stoff der in den Pyramiden entdeckt worden war,
ist ein Stück Zedernholz.1872 fand der Engländer Dixon in
einem „Lüftungsschacht“ zur Königenkammer das Zedernholz, in
welches Kerben geschnitten worden waren. Doch bei dem Transport nach
London ist es verschwunden.
Warum bringen einflußreiche Wissenschaftler die Erbauung mit der
4. Dynastie in Verbindung?
Ein Grund ist der, daß 1817 eine Granitstele zwischen den
Vorderpranken der Sphinx entdeckt worden war, auf der die Silbe CHEF
steht, den Namen des Pharaos Chefre. Die Granitstele stammt vom Pharao
Thutmosis IV (1401-1391 v. Chr.). Er ließ die, durch den
Wüstensand verschüttete Sphinx, ausgraben bzw. renovieren.
Die Silbe CHEF kommt in Zeile 13 der Stele vor, doch ohne eine
Umrandung der Silbe.
In der Pharaonenzeit wurden die Namen von Königen immer mit einer
ovalen Umrandung gekennzeichnet. Hier jetzt die übersetzte
Zeile:„...die wir für ihn bringen: Ochsen [...] und ganz frisches
Gemüse; und wir werden Wenofer preisen [...] CHEF [...] die
Statue, die für Atum Hor-em-Achet gemacht wurde.“Falls CHEF trotz
fehlender Umrandung Chefre sein sollte, so sagt dies nicht aus, was
Chefre mit der Sphinx gemacht hat. Hat er sie erbaut, renoviert oder
als Heiligtum deklariert? Ein anderer Grund für die
Ägyptologen den Bau der Pyramiden in die 4. Dynastie zu legen
liegt an deren Kontext. Beamte und Verwandte der Pharaonen dieser Zeit
bauten ihr Grabstätten in der Nähe der Bauwerke.
Doch dies kann kein Beweis sein, daß die Pyramiden zur gleichen
Zeit erbaut worden sind. Es ist durchaus möglich, daß
Ägypter in dieser Epoche die Bauwerke wieder entdeckt, renoviert
und genutzt hatten. Der Geologe Prof. Schoch von der Universität
von Bosten, Spezialist auf dem Gebiet der Verwitterung von weichem
Gestein, und 3 weitere Geologen untersuchten 1993 die Verwitterungen
der Sphinx. Laut Schoch konnte die Sphinx geologisch unmöglich in
dieselbe Epoche gehören, wie die nah gelegenen Grabstätten
der 4. Dynastie. Die stark verwitterte Sphinx war aus dem gleichen
Gesteinskörper herausgehauen wie die Gräber des Alten Reiches
im Süden (Chefres Zeit). Die Verwitterungsspuren der Sphinx
konnten nur durch Regenfälle hervorgerufen worden sein. Schoch kam
zu dem Ergebnis, daß die Sphinx mindestens 7000 bis 9000 Jahre
alt sein muß. Das Widerspricht völlig dem, was die
Ägyptologen für die Erbauungszeit halten. Gab es eine andere
höher entwickelte Zivilisation vor den alten Ägyptern? Haben
die Erbauer vielleicht einen versteckten Hinweis hinterlassen, wann die
Monumente erbaut worden sind?
Die Sphinx schaut exakt nach Osten, dem Äquinoktialpunkt der Sonne.
Das astrologische Zeitalter in dem man sich befand wurde
in alter Zeit folgendermaßen ermittelt. Man beobachtete den
Sonnenaufgang am Tag des Frühlingsäquinoktiums und konnte
feststellen in welchem Sternzeichen die Sonne erschien. Alle 2200 Jahre
wechselt das Tierkreiszeichen. Sollte die Sphinx mit einem Körper
eines Löwen vielleicht andeuten, daß man nach Osten zum
Äquinoktialpunkt schauen sollte (wie die Sphinx selbst) und sich
dann ausrechnen, wann die Sonne das astrologische Zeitalter des
Tierkreiszeichen Löwen anzeigte. Das war vor 12.500 Jahren der
Fall.
Quelle:"Der Schlüssel der Sphinx"von Bauval & Hancock Martin
Schädler
Anmerkung:
Nach neueren Erkenntnisse wurden die Pyramiden
mindestens 8500 Jahre
vor der Existenz der Pharaonen errichtet und zwar ca. 10.500 Jahre vor
Chr. Das war also Ende der Eiszeit !!!
Hier taucht die Frage auf, von wem ???
Ich behaupte, daß wir nicht die einzige fortschrittliche und
“intelligente”?? Zivilisation sind.
Vor uns waren schon andere, weit entwickelte Kulturen auf dieser
Erde... Sie mussten nicht unbedingt aus dem Weltall gekommen sein,
evtl. waren es unsere vergessenen Vorfahren!
Die Ägypter hatten niemals die Möglichkeit solch
tonnenschwere Steinblöcke so wissenschaftlich präzise und in
dieser Menge auszurichten... der Beweis ist die sog. “Knickpyramide”
des Pharao Snofu, bei der sie es ohne Erfolg versucht hatten...
Diese Tatsache kann natürlich unsere Wissenschaft nicht
anerkennen, weil dann das gesamte, mühsam aufgebaute Weltbild
zusammenbrechen würde...
Immer nach dem Motto: “Es kann nicht sein, was es nicht darf”.
Karl-Heinz Eichhorn
Versunkene Reiche
In seinem Buch "Versunkene Reiche", schildert Zecharia Sitchin
unerklärliche Phänomene, welche jahrhundertelang Forscher und
Historiker verblüfften: riesige Steingebäude, die in
unzugänglichsten Regionen errichtet worden waren; Inschriften, die
Ereignisse und Landschaften in weit entfernten Ländern
beschrieben. Er versucht mit diesem Buch nachzuweisen, daß die
präkolumbianischen Kulturen nur mit Hilfe der riesigen
Götter, der Anunaki - "die vom Himmel auf die Erde kamen" -,
entstehen konnten.
In einem Abschnitt seines Buches beschreibt er die Stadt
Teotihuacan (fünfundvierzig Kilometer nördlich von Mexico
City), die vom einem Mythos umgeben ist. Ihr Name bedeutet
übersetzt "Ort der Götter", und nach den überlieferten
Geschichten soll sie auch genau das gewesen sein.
Die berühmtesten Bauten sind die Sonnenpyramide und die
Mondpyramide, die sich bis zum heutigen Tage majestätisch erheben.
Eine dritte, kleinere Pyramide in Teotihuacan ist die
Quetzalcoatl - Pyramide. Sie wird der Zeit der Tolteken zugeschrieben
und gleicht vielen anderen mexikanischen Pyramiden. Im Gegensatz dazu
sind die beiden größeren Pyramiden nicht dekoriert. Ihre
Größe und Form sind verschieden. Sie gleichen in jeder
Beziehung den beiden großen Pyramiden vom Giseh, die sich
ebenfalls vom allen späteren ägyptischen Pyramiden
unterscheiden.
Die Pyramiden von Giseh wurden von "Göttern" erbaut, die
übrigen Pyramiden von Pharaonen. Es ist nicht ausgeschlossen, das
sich ähnliches auch in Teotihuacan ereignet hat. Man ist sich
sicher das der Erbauer der Sonnen - und Mondpyramide die beiden
Pyramiden von Giseh gekannt hat, und sie abgesehen von der
äußeren Form ( sie wurden mit Treppen und oben mit einer
Plattform versehen, um als Observatorium zu dienen ) nachgeahmt hat.
Obwohl die Zweite Pyramide in Giseh weniger hoch ist als die
Große Pyramide,
haben beide dieselbe Höhe über dem
Meeresspiegel, da die zweite Pyramide auf erhöhtem Boden steht. In
Teotihuacan ist das genauso: Die Mondpyramide steht auf zehn Meter
höherem Grund als die Sonnenpyramide, so daß sich beide
gleich hoch über dem Meeresspiegel befinden. Besonders extrem ist
die Ähnlichkeit der beiden großen Pyramiden. Beide stehen
auf einer künstlichen Plattform. Die Seitenmaße sind
faßt gleich: 226 Meter in Giseh, 227 Meter in Teotihuacan.
Diese Ähnlichkeiten weisen eindeutig auf eine Verbindung
zwischen den beiden Pyramiden Orten, trotzdem darf man ein paar
beträchtliche Unterschiede nicht außer Acht lassen. Die
große Pyramide von Giseh besteht aus mächtigen
Steinblöcken, die ohne Mörtel zusammengehalten werden, sie
hat ein Gewicht von sieben Millionen Tonnen mit einem Volumen von fast
neun Millionen Kubikmetern. Die Sonnenpyramide hingegen besteht aus
Lehmziegeln, Luftziegeln, Steinchen und Kies, sie wird von Steinen und
Stuck zusammengehalten und ihre Volumen beträgt lediglich drei
Millionen Kubikmeter. Im Innern der Giseh - Pyramide befinden sich
Gänge, Galerien und Kammern mit komplizierter Konstruktion; die
Teotihuacan - Pyramide scheint keine derartigen Strukturen zu besitzen.
Auch senkrechte Höhe und Aufstiegswinkel der beiden Pyramiden sind
verschieden, worauf Sitchin in seinem Buch genauer eingeht. Eine
weitere erstaunliche Entdeckung ist, das Mineral Mica. Längs des
dritten Abschnitts der Senke von der Sonnenpyramide aus hat man mehrere
unterirdische, miteinander verbundene Kammern gefunden, deren
Fußboden dick mit diesem Mineral beschichtet ist. Mica wird heute
bei chemischen Prozessen sowie in der Nuklear - und Raumfahrttechnik
benutzt, es ist wasserabstoßend, hitzebeständig und
unempfindlich gegen elektrischen Strom. Man hat festgestellt, daß
dieses dort verwendete Mica nur in Brasilien vorkommt.
Wozu wurde dieses Mineral also in Teotihuacan benutzt?
Wie in diesem Buch noch näher beschrieben wird, gibt es in
Teotihuacan noch mehr Entdeckungen - wie die Gegenwart der zwei
Wassergötter neben dem Hauptgott Quetzalcoatl, eine
abschüssige Straße, viele Gebäude, unterirdische
Kammern und Gänge, ein umgelenkter Fluß, teilweise
unterirdische Räume - die nach Sitchins Meinung Komponenten einer
wissenschaftlichen Anlage für Zerlegung, Verfeinerung oder
Reinigung mineralischer Stoffe sind.
Eine Erklärung dafür könnte sein, daß
im ersten Jahrtausend v. Chr. Oder - was wahrscheinlicher ist - in der
Mitte des zweiten (*Jahrtausends v. Chr. Wesen in diesen Gebiet kamen
die nicht nur mit dem Pyramidenbau sondern auch mit den Gesetzen der
Physik vertraut waren und aus dem dort vorhandenem Material eine
raffiniert angelegte "Fabrik" schufen.
(* siehe meine obige Anmerkung !!
Eva Walther
Die Pyramidenfelder am Sangay
Monumentale Entdeckungen in Ecuador -
"Etwa fünf Kilometer vom Vulkan Sangay (Ost-Ecuador) entfernt",
berichtet der Archäologe Pater Pedro Porras Gaces von der
Universidad Catolica in Quito, "fanden wir etwas, das unsere
Aufmerksamkeit erweckte, aber nur aus der Luft zu erkennen ist."
Bereits 1974 wurden mindestens 180 vom Dschungel völlig
überwucherte Pyramiden und monumentale Plattformen am
Upano-Fluß (in der Ostkordillere, am Rande der Amazonasebene)
entdeckt, und bis zum Jahr 1984 war das Gebiet Ziel von 14
Expeditionen. "Was uns aber vor allem interessierte, war die zentrale
Gruppe von Plattformen...", schreiben die Entdecker. "Sie formt (auf
einer Fläche von zwei Ki-lometern Länge und 400 Metern
Breite) ein Bodenbild mit menschen- und tierähnlichen Figuren...
Die untere Figur, stilisiert, vermutlich ein weiblicher Jaguar, daneben
ein Mensch. Beide in Kopulation. Doch der Jaguar - 400 Meter lang - ist
größer als die menschliche Figur" [1].
Am 14. Mai 1990 berichtete das Südwest-III-Fernsehen über
eine "Zeitreise durch Ecuador". Die deutsche Reiseautorin Annelies
Soehring hatte sich von allen Unbilden der Natur und den
organisa-torischen Problemen nicht abschrecken lassen und hatte auf den
Spuren des heute 83jährigen Paters die Pyramidenanlagen am Upano
neu entdeckt. In den wenigen Jahren seit die Archäologen die
For-schungen aus Geldmangel einstellen mußten, hatte der
Dschungel die freigelegten Gebäudekomplexe wieder verschluckt [2].
Annelies Soehrings Aufenthalt in dem unwegsamen Gelände war
des-halb nur kurz, doch ihre Funde und Recherchen genügen, um aus
der Sicht der Prä-Astronautik einige Fragen aufzuwerfen.
Zunächst muß die bizarre Anlage selbst die Aufmerksamkeit
des Betrachters erregen. Mehr als 180 Pyramidenkegel zeugen, wie die
Autorin fest-hält "von staatlicher Führungsorganisation". Die
C-14-Datierungen von Proben aus der Erde der Grabungsschnitte "reichen
von 1870 bis 4700 vor Christus. Die älteren lagen aber teilweise
höher als die jüngeren; ein Hinweis dafür, daß die
zum Bau der Pyramiden be-nutzte Erde von noch älteren Besiedlungen
stammte." Frau Soehring läßt Spekulationen nicht
unerwähnt, die in den Anlagen die Her-kunft der Chavin-Kultur
ableiten wollen. Auch eine Verwandtschaft zu den Kulturen von Cerro
Narrio und Machalilla wurde angenommen, doch sei dies schwer
auszumachen, da wir in den Pyramidenfeldern am Sangay "den bisher
ältesten Fundort" einer Kultur in diesem Raum vor uns haben.
Von Interesse ist auch die Tatsache, daß große
Pyramidenkomplexe in ihrer Gesamtanlage Bodenzeichnungen und Figuren
darstellen. Das erinnert an die großen Scharrzeichnungen auf der
berühmten Ebene von Nazca. Auch aus den Motiven, die offenbar nur
aus großer Höhe betrachtet werden können, lassen sich
Querverbindungen zur Prä-Astronautik ziehen. Da ist einerseit die
Dokumentation von Tier/ Mensch-Verbindungen (hier der Jaguar und der
Mensch), andererseits weitere Details, von denen Annelies Soehring
berichtet. Sie erkennt eine Figur mit "so etwas wie einem Diadem oder
einer Kro-ne..., ein zentrales Auge auf der Stirn, die beiden
anatomischen Augen, dann die Nase, das Maul in zwei Stufen."
"Querdenker" der Prä-Astronautik sind auch
Quer-Verbindungs-Denker. Wem kommen bei der Lokalisierung der
Pyramidenstätten vom Sangay nicht die Berichte über die
Tayos-Höhlen in Erinnerung, die auch von Erich von Däniken
beschrieben wurden [3]? Die kilometerlangen Tunnels, die mit den
Göttern in Verbindung gebracht werden, liegen (vgl. das Dreieck im
Kartenausschnitt) in nächster Nachbar-schaft zum Pyramidenfeld
(vgl. Kreis im Kartenausschnitt).
Im vom Fernsehen ausgestrahlten Filmbericht wurde der Autorin von einem
Indio ein Fundgegenstand überreicht, der in etwa drei Meter Tiefe
gefunden worden war: Ein behelmter Mensch, aus dessen Gesicht ein
"Elefantenrüssel" wächst, der schlauchartig um den
Oberkörper herumführt und in einen "Rucksack" mündet. Im
Gegensatz zu den eher reliefartigen Darstellungen aus Mittelamerika ist
der Schlauch in diesem Fall deutlich frei hängend modelliert, also
nicht am Körper angeschmiegt. Ich verweise in diesem Zusammenhang
auf die Stele von El-Baul (Guatemala), die "Elefantenrüssel" auf
dem Monte Alban (Mexiko) oder auf die präklassische Stele von
Tikal, die Erich von Däniken in seinem neuen Bildband [4]
ablichtet.
Die ganze Anlage und ihr Umfeld scheinen ein lohnendes Ziel für
weitere Forschungen zu sein. Mit der A.A.S.-Zentrale in Beatenberg bin
ich dabei, Kontakte zu den verantwortlichen archäologischen
Stellen zu knüpfen [5]. Die Zielrichtung ist eine erneute
Expedition und fotographische Erkundung. Es darf doch nicht sein,
daß ein derart interessanter Fundort von der Forschung
ausgeklammert bleibt, nur weil er in einem schwer zugänglichen
Gebiet liegt und von offizieller Seite aus - wiedereinmal! - kein Geld
für Grabungen zur Verfügung gestellt wird.
Literatur
[1] Porras Garces, P. I.: Investigaciones arqueologicas de las faldas
del Sangay. Universidad Catolica (Quito), 1987. [2] Soehring, A.:
Zeitreise durch Ecuador. Südwest-Funk (Baden-Baden), 14. 5. 1990.
[3] Däniken, E.v.: Aussat und Kosmos - Spuren und Pläne
außerirdischer Intelligenzen. Econ (Düsseldorf), 1972. [4]
Däniken, E.v.: Die Spuren der Außerirdischen. Bertelsmann
(München), 1990. [5] Itzstein, G. und Prümers, H.:
Einführende Bibliographie zur Archäologie Ecuadors. (Bonn),
1981. Dipl.-Bibliothekar Ulrich Dopatka - Kreuzstr. 4 - CH-3052
Zollikofen
E-Kernbohrungen in
Abusir!
Elf Kilometer
südlich von Kairo liegt das Grabungsfeld von
Abusir
(Abu Gurob).
Abusir gehört
neben Giseh, Dahschur und vor allem Sakkara zur
riesigen Nekropole von Memphis. Vier mehr oder weniger verfallene
Pyramiden und zwei Sonnenheiligtümer, die des Ne-User-Re und des
Userkaf aus der 5. Dynastie (2563-2423) sind die wichtigsten baulichen
Anlagen dieser Zone. In den Jahren 1902 bis 1908 untersuchte der
Ägyptologe Ludwig Borchardt im Auftrag der Deutschen
Orient-Gesellschaft die Nekropole von Abusir. [1]
Hier liegen
undefinierbare Gesteinsbrocken, die mit Aussparungen,
Vertiefungen und Kernbohrungen versehen sind. Auf sehr gut erhaltenen
Stücken finden sich sogar noch Gravuren und Zeichnungen. Eben
diese über den ganzen Sektor verteilten Kernbohrungen, die alle
einen Durchmesser von ca. 80 Millimeter aufweisen, waren es, die den
Experten Rätsel aufgaben.
Was versteht man unter
Kernbohrungen, und was ist so unerklärlich
daran?
Kernbohrungen sind
nicht, wie irrtümlicherweise oft angenommen,
Bohrungen, die zum Kern des Gesteins dringen, sondern vielmehr
Bohrungen, die Gestein nach außen führen. Wir kennen
Kernbohrungen dieser Art erst seit der Erfindung von Alfred Brandt aus
dem Jahr 1876. [2]
Man kann sich die
Arbeitsweise eines Kernbohrers leicht
veranschaulichen, indem man sich ein an der Oberseite mit
Diamantsplittern besetztes Trinkglas vorstellt. Drückt man das
Glas mit einer Drehbewegung zum Beispiel in Styropor, so erhält
man eine Kernbohrung, weil der Kern des Styropors im Glas
steckenbleibt. Jetzt braucht man nur noch den Kern herauszubrechen und
erhält ein Äquivalent zu einer geotechnischen Kernbohrung.
Das Material, das als
Schneidematerial dient, muß stets
härter sein als das Werkstück. In Abusir handelt es sich
dabei aber um Diorit. Er gehört zur Hauptgesteinsgruppe der
Magmatite (Erstarrungsge-steine), ein grauweißes Tiefengestein
von ungeheurer Härte, Widerstandsfähgkeit und
Verwitterungsbeständigkeit. [3]
Das Gestein kann nicht
mit Steinwerkzeugen, Holz, Knochen oder anderen
weicheren Werkzeugen in einer derartigen Präzision bearbeitet
worden sein. Zum Vergleich: Diamant ist mit dem Härtewert 10 das
härteste Material. Diorit nimmt auf der Skala den Wert 8,4 ein.
Die heutigen Kernbohrer durchlöchern Diorit immerhin mit einem
Pressdruck von 200 Atmosphären. - Wie waren die Ägypter vor
mehr als 4500 Jahren dazu in der Lage?
Hinzu kommt, daß
der Bohrer in Rotation versetzt werden
muß, um eine derart exakte Bohrung zu erreichen. Wer lieferte wie
die Energie dazu?
Es ist behauptet
worden, die Kernbohrungen von Abusir stammten in
Wirklichkeit aus unserer Zeit: Man habe Probebohrungen
durchgeführt, um die Härte des Gesteins zu testen. Der
Einwand ist unsinnig. Jeder Geologe kennt die Härtegrade der
verschiedenen Steinarten. Probebohrungen dazu sind
überflüssig. Zudem sind die Bohrlöcher bereits in
Flinders Petries Buch »The Pyramids and Temples of Gizeh«
beschrieben und skizziert worden. Flinders Petrie schrieb sein Buch im
Jahre 1883!
In Abusir gibt es noch
andere erstaunliche Meisterleistungen, zum
Beispiel ein prächtig bearbeiteter Sakrophag aus Granit oder ein
exakt bearbeitetes Steinrad mit Radnabe. Daneben gibt es riesige
künstliche Felsbrocken, in die Treppenaufgänge geschnitten
wurden. Am Rand einer Pyramide stolpert man über eine Art
Auffangbecken. Aus der Pyramide führt eine Rinne, die mit dem
Becken verbunden ist.
Die Frage drängt
sich auf, woher die Ägypter ihr Wissen
hatten, um derartige Bohrvorgänge und Steinarbeiten
durchzuführen. Die Kernbohrung ist zweifellos eine sehr
fortschrittliche Bohrtechnik, die mühsam entwickelt werden
mußte. Aus welchem Material bestand der Bohrschaft? Welches
Bindemittel wurde verwendet, um die Diamantsplitter am Bohrschaft zu
verkitten? Wozu dienten die Präzisions-bohrungen überhaupt?
Sollten es Transportlöcher sein? Kaum, denn bei
Transportlöchern müßten auch andere Blöcke
angebohrt sein.
Übrig bleibt ein
weiteres Fragezeichen auf der langen Liste
welt-weiter Rätsel. Erich von Däniken wies auf die
Steinverarbeitungen oberhalb der Inkastadt Cuzco und auf die jenigen
von Puma Punku hin. [4] Abusir ist ein weiteres Beispiel. Woher stammt
die Technologie der Antike? Welche Verfahren kannte man?
Literatur
(1) Gorys, E.:
Handbuch der Archäologie. Augsburg 1989.
(2) Darmstaedtler, L.:
Handbuch zur Geschichte der Naturwissenschaft
und Technik. Berlin 1980.
(3) Schumann, W.:
Mineralien - Gesteine. München 1988.
(4) Däniken,
E.v.: Die Spuren der Ausserirdischen. München
1990.
Fonte:
http://www.eichhorn.ws/html/body_grenzwissensch..htm


Nachrichten meines Herzens

Link:
www.valquiria.web500.com.br
|
|