KOENEN PFLANZEN GEFUEHLE WARNEHMEN?
Licht und Frieden in diese Welt. Daniel Konzett

Einführung:

Vor einiger Zeit unterhielt ich mich mit einem guten Freund über die Wahrnehmungsfähigkeit von Menschen.
Haben Menschen Gefühle? Wie kann ich mir sicher sein, daß der andere mir nicht nur etwas vormacht, nur so tut, als ob er lachen oder weinen würde, nur so tut, als ob es ihm gut oder schlecht ginge.

Im Laufe unseres Gespräches kamen wir auch irgendwie auf die Wahrnehmungsfähigkeit von Pflanzen. Er schilderte mir einige Experimente, von denen er gehört oder gelesen hatte - und ab diesem Zeitpunkt war mein Interesse geweckt.


Der Backster-Effekt:

1. Die Entdeckung:
Am Abend des 2. Februar 1966, nach einem arbeitsreichen Tag, steht der führende amerikanische Lügendetektor-Spezialist der USA, Cleve Backster, von seinem Schreibtischstuhl auf, um nach Hause zu fahren.
Er wendet sich gerade zum Gehen, dabei geht sein Blick noch einmal durchs Zimmer. Sein Büro wird von vielen Pflanzen bevölkert, insbesondere eine Dracaena hat es Backster angetan.

Da durckzuckt plötzlich eine Idee, eine Frage sein Gehirn: Welche Reaktion wird seine Lieblingspflanze zeigen, wenn er sie gießt? Und wie kann man eine solche Reaktion, wenn es sie gibt, messen?

Backster kommt auf die Idee, einen Lügendetektor einzusetzen.

Hintergrund-Information zum Lügendetektor:
Fachspezifisch wird der Lügendetektor Polygraph genannt. Von griech. poly "viel", und graphein "schreiben".

Ein Gerät, das durch die Schwankungen von Blutdruck, Puls, Hautfeuchtigkeit, Amtung u.a. die körperliche Leitfähigkeit des menschlichen Körpers mißt und damit versucht, den Wahrheitsgehalt von Aussagen zu überprüfen. Da die gemessenen Werte unterschiedliche Ursachen haben können, weisen sie nicht (immer) sicher auf die (Un-) Wahrheit der Aussage hin   (aus: dtv-Lexikon, Band 11, S. 149, München 1995).

Backster schließt seine Lieblingspflanze, die Dracaena, an den Lügendetektor an und gießt anschließend die Blume.
Backster erwartet dabei, daß sich die Leitfähigkeit mit Aufnahme des Wassers erhöht und dies der Lügendetektor auch anzeigen wird.

Doch es geschieht etwas anderes: Zwar schlägt das Gerät aus, aber nicht so wie Backster vermutet hatte. Der Lügendetektor zeigt keine bessere, sondern eine schlechtere Leitfähigkeit an.

Backster ist von diesem Ergebnis verwirrt. Eine solche Reaktion hatte er nicht erwartet. Die Pflanze reagiert eindeutig wie ein Mensch reagiert, der kurzzeitig erregt ist. Haben Pflanze etwa Gefühle? Und kann man diese anhand eines Lügendetektors messen? fragt er sich.

2. Seine Experimente:
Um sich Gewißtheit zu verschaffen, beginnt er in der nächsten Zeit eine Vielzahl von Experimenten.
Um besonders eindeutige Ergebnisse zu erlangen, nimmt sich Backster vor, die Pflanze "zu erschrecken":
Er nimmt ein Blatt der Pflanze und taucht sie in heißen Kaffee. Der Lügendetektor reagiert dabei in kaum nennenswerter Weise.
Er versucht es auf andere Weise: Er nimmt sich in Gedanken vor, ein weiteres Blatt mit einem Streichholz zu verbrennen.
Der Detektor schlägt wie verrückt aus. Es handelt sich dabei um eine Reaktion, die der Lügendetektor aufzeichnet, wenn ein Mensch Angst hat.   

Um zu überprüfen, ob dies alles nur Zufall war, konkretisiert Backster seine Gedanken. Er denkt nun daran, daß er ins Nebenzimmer geht und Streichhölzer holt, um die Pflanze abzufackeln.
Wieder schlägt die Detektor-Nadel aus, noch heftiger als vorher.
Als er schließlich ein Streichholz an eines der Dracaenca-Blätter hält, reagiert die Pflanze dagegen relativ gering.

Um seine Ergebnisse zu verifizieren, unternimmt Backster noch am gleichen Tag Versuche mit über fünfundzwanzig Pflanzenarten und Früchten, z.B. Lattich, Löwenzahn, Zwiebeln, Orangen, Bananen usw.
Seine Experimente erstrecken sich über Monate.

Die Ergebnisse, die er schließlich erhält, ähneln denen, die er schon bei der Dracaena erlangte: Pflanzen können Gedanken wahrnehmen.
Die Frage, die Backster sich stellt und auf die er keine konkrete Antwort hat, ist, wie die Pflanzen die Gedanken erraten können: Funktioniert ihr Körper als Antenne? Nehmen sie mit ihrem ganzen Körper beispielsweise Gedanken der Bedrohung wahr, sobald sie nur im Gehirn eines Menschen entstehen?

Der sog. Backster-Effekt war geboren.

Die Kritik:
Es sei an dieser Stelle vermerkt, daß die pflanzlichen Wahrnehmungen und emotionalen Reaktionen, die Backster festgestellt haben will, in der wissenschaftlichen Lehre äußerst umstritten sind.
Insbesondere ist darauf hinzuweisen, daß unter strengen Versuchsbedingungen die Backster-Effekte kaum bzw. sehr selten bisher festgestellt werden konnten.

Es stellt sich somit (wieder einmal) die Frage, inwieweit die Ergebnisse verifizierbar und somit glaubwürdig sind.

Das Eisenbahn-Experiment:

Pierre Paul Sauvin aus West Patterson, New Jersey, USA, ist seines Zeichens Elektronik-Spezialist.
In Madison, New Jersey, hat er in einem Fernsehstudio ein Experiment vorbereitet, mit dem er der Welt beweisen will, daß Pflanzen denkende und fühlende Wesen sind. Über einhundert Wissenschaftler und Techniker sind zur kritischen Beobachtung geladen.

Das Experiment sieht wie folgt aus:
Auf dem Boden des Fernsehstudios findet sich eine umfangreiche Schienenlage wieder, mit zahlreichen Weichen und Gabelungen. Ein Schienenabschnitt ist dabei besonders markiert. Sobald der Miniaturzug diesen Abschnitt passiert, wird ein Singal ausgelöst. Dieses Signal legt einen Hebel um, was dazu führt, daß Pierre Paul Sauvin einen höchst schmerzvollen Stromschlag erhält. Vor dem besonderen Schienenabschnitt ist jedoch eine Weiche eingebaut. Sie ist durch eine elektrische Schaltung an einen Lügendetektor angeschlossen, der mit einer Pflanze, einem Philodendron, verbunden ist.   

Dieser Detektor registriert die in dem Philodendron ablaufenden Prozesse.
Signalisiert der Detektor bei der Pflanze extremen Str´ß, schickt das empfindliche Meßgerät ein Singal an die Weiche, um den Zug umzuleiten.

Der Zug setzt sich in Bewegung.

Der Detektor schlägt leicht aus, während der Zug seine Runden dreht. Schließlich nähert sich der Zug dem markierten Gleisabschnitt. Die Nadel des Detektors schlägt stärker aus, als ob die Pflanze zunehmend unter Angst leide.

Dann ist es soweit. Der Zug läßt den Hebel umschlagen. Sauvin wird unter Strom gesetzt und stäßt einen Schmerzensruf aus. Der Zug fährt aber weiter.

Einige Zeit vergeht, bis der Zug wieder die Markierung erreicht.
Wird Sauvin wieder einen Stromschlag erhalten?

Ein Blick auf den Detektor verrät, daß der Philodendron unter Streß leidet.
Je näher der Zug dem markierten Gleisabschnitt kommt, desto extremer schlägt der Detektor aus.

Und dann, dann geschieht es...

Einen kurzen Moment bevor der Zug wieder den Auslöser erreicht und Sauvin erneut einen Stromschlag erhalten hätte, zeigt der Detektor extremste Werte an.
Die Weiche springt um. Der Zug fährt nicht über den markierten Abschnitt. Sauvin erhält keinen Stromschlag.


Interpretation des Versuches durch Sauvin:
Sauvin interpretiert den Versuch dahingehend, daß der Philodendron, als er den ersten Stromschlag erhalten hat, dies sich gemerkt hat, und nun, um aus Mitgefühl den zweiten zu vermeiden, den Zug per Weichenstellung umgeleitet hat.

Dieser Schluß ist nicht m.E. nicht zwingend, da eine Vielzahl von Einflußmöglichkeiten nicht isoliert wurden. Auch leidet dieses Experiment, wie so viele im parapsychologischen Bereich, an der nicht eindeutigen Reproduzierbarkeit der Ergebnisse.

Der Affen-Test:

Dr. John Adams, Parapsychologe aus Michigan (USA), hält die Vorstellung einer emotionalen Beziehung zwischen Mensch und Pflanze für durchaus nicht fernliegend:
"Alles Leben auf der Erde geht auf einen gemeinsamen Ursprung zurück. Darin sind sich die Wissenschaftler inzwischen weltweit einig.
Es wäre doch weltweit vermessen, zu behaupten, daß es zwischen Menschen und Pflanzen keine übersinnlichen Verbindungen geben kann. Zwischen Menschen sind derartige Kontakte seit langem bewiesen.
Warum sollten sie also nicht auch zwischen Mensch und Pflanze existieren?"
(zitiert nach Langbein, Parapsychologische Phänomene, S. 15)
    Adams führt in den Jahren 1981 bis 1983 eine Vielzahl von Experimenten mit Affen und Pflanzen durch. Sein wohl berühmtesten Experiment soll im folgenden dargestellt werden.

Affe A sitzt in Käfig Nr. 1. A mag Pflanzen nicht besonders, anscheinend ist er sogar ein Vertreter der Sorte, denen es Vergnügen bereitet, Blätter auszureißen.
Affe B dagegen, der in Käfig Nr. 2 sitzt, ist das genaue Gegenteil. Er liebt Pflanzen.

Kurz gesagt. Von Affe A geht für eine Pflanze Gefahr aus, von Affe B nicht.

Adams hat an ein Efeu einen Lügendetektor angeschlossen. Er denkt nun:
Ich werde eine Münze hochwerfen. Bei Kopf öffne ich Käfig Nr. 1, so daß Affe A an den Efeu kommt. Bei Zahl lasse ich Affe B heraus.

Der Lügendetektor zeichnet eine Reaktion auf, als ob ein Mensch Angst hätte.

Die Münze fällt: Kopf.

Adams läßt Affe A aus dem Käfig. Affe A reißt nach einiger Zeit einige Blätter des Efeus aus.
Nach einiger Zeit gebietet Adams ihm Einhalt und sperrt den Affen zurück in den Käfig.

Adams wiederholt den Versuch.
Diesmal zeigt der Lügendetektor keine Reaktion. Adams wundert sich.
Er wirft die Münze hoch. Wieder Kopf.

Adams läßt den Affen A heraus. Affe A geht ein wenig umher, nähert sich dann dem Efeu, verharrt dann aber plötzlich. Anscheinend erinnert sich an das Vorgehende, daß Adams ihm bei der Zerstörung der Plfanze Einhalt geboten hat. Er wendet sich schlielßlich ab und geht in den Nebenraum, wo seine geliebte Schaukel angebracht ist.

Adams ist verwirrt: Was hat dies zu bedeuten? Hat der Efeu etwa all dies vorhersehen können und daher keine Angst gehabt?

Adams wiederholt noch einmal den Versuch.
Die Pflanze zeigt eine Angstreaktion. Diesmal bleibt die Münze jedoch bei Kopf liegen. Affe B wird aus dem Köfig entlassen. Affe B streicht über den Efeu und liebtkost ihn.

Hat sich der Efeu etwa geirrt???

Da taucht plötzlich Affe A auf, der sich aus dem Käfig hat befreien können, und sich nun auf die Pflanze stürzt. 


Diese Seite wurde von Martin Bahr erstellt
 
Licht und Frieden in diese Welt. Daniel Konzett


Temple of Silence, Barra Grande, Bahia, Brasilien, Nachrichten der neuen Zeit von Daniel Konzett

Nachrichten meines Herzens

Zeichen 05, Meine Zeichen der neuen Zeit von Daniel Konzett

Link:
www.valquiria.web500.com.br

Licht und Frieden in diese Welt. Daniel Konzett
Tiger OnLine, die Arbeiter fuer den Frieden im internet, Daniel Konzett