der
Kreislauf der Gedanken
Was immer Du als Gedanke
gesät hast, wirst Du als Wirklichkeit ernten. Alle Gedanken kehren
vielfach verstärkt in Form Deiner Wirklichkeit zu Dir zurück.
Dabei gilt - Liebe zieht Liebe an, Haß zieht Haß an, Angst
zieht Angst an - das ist das Gesetz des Kreislaufs, dem alle
unterstehen, ob sie daran glauben oder nicht.
Alles, was Du denkst und fühlst, worauf Du Deine Aufmerksamkeit
richtest, enthält Energie, dadurch werden Gedanken und
Gefühle Wirklichkeit, nehmen Gestalt an, werden zu Formen und
Ereignissen in der Welt der Materie. Um aber ein
Mißverständnis auszuräumen, was da zurückkommt ist
keine exakte Kopie des Ursprungs-Gedankens. Stell Dir Gedanken als
weiterentwickelt, gewachsen vor, etwa so, wie beim Samen-Korn. In
Analogie ist dann der Gedanke das Samen-Korn, die Pflanze, die sich
daraus entwickelt, Deine Wirklichkeit. Die Früchte der Pflanze
Deiner Wirklichkeit sind dann um ein vielfaches vermehrte gleichartige
Samen-Körner des Ursprungs-Gedankens.
Nach dem Gesetz des Kreislaufs müssen Deine Gedanken, nachdem sie
ihr Werk vollbracht, sich manifestiert haben, vervielfacht und
verstärkt wieder zu Dir zurückkehren. Da gibt es kein Vertun,
der Energie-Strom kehrt immer nur zu Dir als Absender zurück, sie
tragen Deinen Stempel, Dein Markenzeichen. Du wirst in Form von Dingen
und Ereignissen, die in Deiner Wirklichkeit auftauchen, immer wieder
mit Deinen eigenen Gedanken und Gefühlen konfrontiert - und nur
wenn Du Freude ausendest, wirst Du auch Freude haben.
Stell Dir vor, Du denkst liebevoll an einen Freund, augenblicklich
erreicht ihn diese Liebes-Schwingung, ungeachtet der Entfernung, selbst
wenn er nichts davon weiß. Auf dem Weg dorthin zieht dieser
Gedanke gleichschwingende Energien aufgrund seines Magnetismus an,
verbindet sich mit dieser Schwingung, wird dadurch vielfach
verstärkt, gleiches zieht gleiches an. Der Freund wird vom
Energie-Strom der Liebes-Schwingung durchdrungen, er fühlt sich
auf einmal wunderbar - es ist, als ob er im Lichtstrom gebadet und
gesegnet wird. Wenn sie ihr Werk vollbracht hat, kehrt die
Energie-Schwingung zu Dir als Absender zurück, verbindet sich auf
dem Rückweg wieder mit gleichschwingender Energie, wobei sie
nochmals verstärkt wird - Du wirst dann selbst vom Liebesstrom
durchdrungen und vom Lichtstrom gesegnet.
Das Gesetz funktioniert natürlich auch, wenn Du destruktive,
disharmonische Schwingungen wie Haß, Ärger, Wut, Kritik,
Angst, Neid, Lethargie, Depression aussendest - auch sie kommen
vielfach verstärkt zurück, denn in der Erd-Atmospäre
gibt es große Mengen dieser disharmonischen Energien. Wenn dann
Deine destruktiven Energien verstärkt zu Dir zurückkehren,
kann es sein, daß sie Familien- oder Berufs-Probleme oder andere
Schwierigkeiten verursachen oder gar Unfall oder Krankheit hervorrufen
- es gibt da absolut keinen Zufall dabei. Und Du sagst dann vielleicht
in Deiner Unwissenheit - warum mußte mir das passieren, wo ich
doch so gesund lebe.
Die Gnade des kosmischen Gesetzes sorgt allerdings dafür,
daß zu jeder Zeit nur soviel Deiner eigenen destruktiven
Gedanken-Energien auf Dich zurückgeworfen werden, wie Du jeweils
verkraften kannst - die aufgestiegenen Meister halten sie eine Weile
zurück - aber erlösen und umwandeln mußt Du sie
dereinst, denn Gedanken-Energien sind unzerstörbar.
Wie kannst Du aber solche destruktiven Energien ohne
größeres Leiden umwandeln. Durch Gedanken der Annahme,
Dankbarkeit, Vergebung, Liebe und durch die Gnade der Alles
Verzehrenden Violetten Flamme der aufgestiegenen Meister, wenn Du sie
zu diesem Zwecke bewußt anrufst - durch den Gedanken und das
Gefühl - ICH BIN die Alles Verzehrende Violette Flamme, die
alle Fehler, Irrtümer und alles unerwünscht Erschaffene
verzehrt, für das mein äußeres Selbst verantwortlich
ist.
Wachstum der
Gedanken
Wenn Du einen einzelnen Gedanken
denkst, scheint er Dir vollkommen wirkungslos zu sein, es passiert
scheinbar nichts und doch wirst Du ernten, was Du gesät hast. Es
ist wie das Wissen des Bauern - wenn er Samen in die Erde bringt,
scheint das auf den ersten Blick vollkommen wirkungslos zu sein, es
passiert scheinbar nichts und doch weiß er, daß er ernten
wird, was er gesät hat.
Gedanken sind Schwingungen der Elektronen, eines unglaublich feinen
Mediums, das allgegenwärtig ist. Diese reagieren unglaublich
feinfühlig auf jeden Deiner Gedanken und bilden augenblicklich die
im Gedanken enthaltene Form im Ungeoffenbarten nach. Damit ein Gedanke
aber als Form in der Materie erscheinen kann, damit er Deine
Wirklichkeit werden kann, muß er das zur Materialisation
erforderliche Energie-Potential überschreiten. Die aufgestiegenen
Meister können einen Gedanken mit solcher Gefühls-Kraft
aufladen, daß dieses Energie-Potential überschritten wird -
sie besitzen daher die Fähigkeit, augenblicklich zu manifestieren.
Obwohl Gedanken sich durch ihren Magnetismus selbst verstärken,
wie ein Scheeball, den man den Hang hinunter rollen läßt,
immer größer wird, reicht das Energie-Potential beim
Durchschnitts-Menschen bei weitem nicht zur Manifestation, was kannst
Du also tun, um die Kraft Deiner Gedanken zu potenzieren.
Wiederhole einen Gedanken oft,
dadurch wächst er wie eine Pflanze, die man regelmäßig
düngt und wässert, jedesmal wenn Du den gleichen Gedanken
denkst, ist er auf einem höheren Energie-Potential. Das ist, wie
wenn Du ein Schiff zum schaukeln bringen willst, das viel schwerer ist
als Du, dennoch gelingt es Dir, wenn Du ausdauernd weiterschaukelst.
Ein Gedanke der Heilung - ICH BIN die heilende Gegenwart -
stetig über Jahre aufgeschaukelt, würde Deine Aura mit solch
mächtiger elektromagnetischer Kraft aufladen, daß dieser
Gedanke die beherrschende Kraft in der Atmosphäre um Dich wird -
Du bist dann wahrhaft von einem heilenden Schatten begleitet, wo immer
Du gehst und stehst.
Regelmäßige Konzentration
zu selben Zeit vor Sonnen-Aufgang oder nach Sonnen-Untergang
verzehnfacht Deine Kräfte - man nennt das Meditation. Während
des Tages ist Deine Konzentration meist zu gering, der Einfluß
der Sonne und Deiner Umwelt ist zu stark.
Benutze den mächtigen
Kraftwirbel, die zwingende Kraft von Mantras, stelle Deinen Gedanken
Mantra-Machtworte voran wie ICH BIN, ICH BIN die Gegenwart, ich
weiß, ich weiß - ICH BIN, damit erreichst Du eine
dynamische Verstärkung, die mit der Anzahl ihres Gebrauchs
wächst.
Benutze oft die Worte absolut
und grenzenlos, streiche Worte wie - unmöglich, ich kann
nicht , ich weiß nicht - unbedingt aus Deinem Wortschatz, sie
begrenzen nur Dein Denken.
Lade Deine Gedanken mit starken
Gefühls-Kräften auf, je stärker das Gefühl, desto
schneller manifestiert sich ein Gedanke und Liebe ist das stärkste
Gefühl, darum sind solche Manifestationen dauerhaft. Wisse, der
Gedanke bildet die Form, ist also der Becher, das Gefühl ist der
Inhalt, das Wasser im Becher und das ist es, was Du eigentlich willst,
denn was nützt Dir ein leerer Becher.
Kontrolliere Deine Gedanke, sage
oder denke niemals unbedacht - ich bin müde, ich bin krank - oder
ähnliches, denn alles was Du denkst, zwingst Du in die
Manifestation.
Denke daran, die Energie eines
Gedankens ist unzerstörbar, geht niemals verloren. Auch wenn sich
eine Gedanke noch nicht manifestiert hat, bleibt er im Wartezustand im
Ungeoffenbarten, er ist bereits latent vorhanden - er ist wie ein Same,
der in der Erde liegt und darauf wartet zu keimen.
Harmonie
Wenn Du Selbst-Meisterschaft
willst, ist oberstes Gebot, die innere Harmonie aufrechtzuerhalten. Was
immer in der äußeren Welt geschieht, wisse, Menschen
ärgern sich nur deshalb über Personen, Orte, Zustände
und Dinge, weil sie nicht Herr über sich selbst sind.
Sieh Dir die Haut eines ganz kleinen Kindes an, sie ist rosig, glatt
und gesund, sie spiegelt die innere Harmonie des Kindes wieder, denn
das Kind ist mit sich selbst in Harmonie, glücklich und zufrieden,
die vorherrschenden Gedanken sind Liebe zu Eltern und Geschwistern. Und
dann sieh Dir die Haut eines Erwachsenen an, statt rosig und glatt ist
sie meist rauh, zerfurcht, manchmal fahl und ungesund, sie spiegelt die
vorherrschenden Gedanken wieder, Streß, Hetze, Ärger,
Ungeduld, Unlust, Frust, Mißmut.
Die Elektronen Deiner Atome reagieren unglaublich
feinfühlig auf jeden Deiner Gedanken und auf jedes Deiner
Gefühle. Die Gedanken geben dabei eine Form vor, das Gefühl
die Beschleunigung und Geschwindigkeit mit der die Elektronen diese
Gedanken-Form mit ihrem Leben erfüllen.
Wenn Du Freude denkst, lädtst Du alle Elektronen mit dem
Gefühl von Freude auf, die Elektronen nehmen die Geschwindigkeit
der Freude an, sie sprühen und hüpfen buchstäblich vor
Freude. Nun stell Dir vor, was passiert, wenn Du in Wut explodierst
- das ist von der Wirkung her mit einer Atombombe im Körper
vergleichbar. Während ein Teilchen-Beschleuniger nur einzelne
Atome zertrümmern kann, erschüttert ein Wutausbruch Deinen
ganzen Körper und zertrümmert dabei Deine Atome zu
Aber-Millionen. Das Ergebnis siehst Du dann spätestens nach 30
Jahren, die buchstäblich zertrümmerten Gesichter und
Körper der Erwachsenen.
Wenn Du aber in Harmonie bleiben kannst und dabei bewußte klare
Gedanken aussendest, entstehen wirbelnde Energie-Ballungen von
Elektronen, die Deiner bewußten Lenkung augenblicklich gehorchen
und die Macht Deiner Gedanken um ein vielfaches potenzieren. Du kannst
dann ganz sanft und leise sprechen, dennoch werden alle die Macht
Deiner Worte spüren. Und Worte sind nur Töne, die
Gefühle Deiner Seele ausdrücken, im Geist verdichtete,
bereits mit Gefühl aufgeladene Gedanken-Formen mit fraktaler
Eigen-Dynamik. Hierzu paßt auch diese kleine Geschichte.
Ein Meister unterrichtete gerade eine kleine Schar Schüler. Da kam
ein Bote vom Erziehungs-Minister des Landes mit der Nachricht, der
Minister sei in der Schule und wolle alle Lehrer sehen. Der Meister
schickte den Boten zurück mit der Botschaft, er könne nicht
kommen, die Kinder zu lehren sei wichtiger. Darauf kam der Minister
selbst zum Meister und stellte ihn zur Rede. Er wollte wissen, was
für wichtige Dinge er die Kinder lehre, daß er keine Zeit
für den Minister habe.
Der Meister erklärte - "ich lehre die Kinder die Macht der
Worte!" Der Minister aber antwortete gereizt- "welche Macht
können leere Worte schon haben!" Da wandte sich der Meister
zum kleinsten der Schüler und flüsterte ihm leise ins Ohr,
gerade laut genug, daß der Minister es hören konnte - "Du
gehst jetzt hin und wirfst diesen Mann hinaus!" Da
explodierte der Minister vor Wut - "was fällt ihnen ein, so
mit mir umzugehen!" Der Meister aber sagte ganz sanft - "eben
noch haben Sie die Macht der Worte bezweifelt und doch haben ein paar
Worte Sie dermaßen aus dem Gleichgewicht gebracht, daß Sie
fast die Kontrolle über sich verloren haben. Und es waren wirklich
nur Worte, denn der kleine Kerl hätte Sie doch unmöglich
hinauswerfen können!"
das Gesetz
des Geistes
Der Geist ist ein Energie-Feld,
das auch als Träger für Gedanken-Schwingungen arbeitet. Wenn
Du dies Feld sehen könntest, würdest Du es als wirbelndes,
lebendiges, geometrisch geordnetes Energie-Feld sehen - der Geist
braucht Ordnung, sonst wird er chaotisch. Der Geist existiert
gleichzeitig in allen Dimensionen, jenseits von Raum und Zeit in der
ewigen Gegenwart, er kennt nur ein Gesetz - der Geist verwirklicht
seine eigene Realität - was immer Du glaubst, wird real.
Durch Deinen Geist hast Du wahrhaft große Macht - im Geist kannst
Du gewaltige Energien erzeugen. Denn nicht physische oder sichtbare
Energie ist wirklich groß, nur Energien des Geistes sind
unermeßlich und grenzenlos. Wenn Du weißt, wie er arbeitet
und wie das geht, kannst Du im Geist bewußt Dinge erschaffen -
andernfalls kannst Du auch viele Dinge unbewußt erschaffen, die
Du eigentlich nicht haben willst. Der Geist hat die Tendenz, jeden
Deiner Gedanken zu realisieren, insbesondere jeden klaren Gedanken der
mit dem Macht-Wort ICH BIN verbunden ist - solche Gedanken
haben immer große Macht. Mit solchen Gedanken kannst Du sehr viel
Gutes bewirken - aber falsches Denken kann auch große
Schwierigkeiten hervorrufen.
Der Geist erschafft Realitäten, indem er
dreidimensionale Bilder in den leeren Bewußtseins-Raum projiziert
- das ist das, was Du dann für Deine Realität hältst.
Wann und wie der Geist diese Projektionen hervorbringt, wurde an
Gefangenen studiert, die lange in Dunkelhaft gehalten wurden.
Irgendwann, wenn der Geist die Langeweile nicht mehr ertragen will,
fängt er an, neue Realitäten zu erschaffen - die
Wissenschaftler sprechen dann von Halluzinationen. Für den
Gefangenen sind die dreidimensionalen Bilder mit ihren Personen und
Handlungen nach einer Weile genau so greifbar und real wie gewohnt. Er
spricht mit ihnen, versucht vor Monstern wegzurennen, die seine Angst
erschaffen hat, das ist dann das Stadium, wo man ihn für
verrückt erklärt.
Tibetanische Mönche, die den Geist besser verstehen, haben das
ebenfalls studiert. Sie wollten wissen und selbst erfahren, welche
Stadien des Bewußtseins eine Seele kurz nach dem Tod zwischen den
Dimensionen durchläuft, sie nennen diesen Ort oder Zustand Bardo.
Ihre Absicht war auch nicht Neugier, sondern der Wunsch, den Menschen
beim Dimensions-Übergang des Todes wirkliche Hilfe zu geben. Nach
gründlicher geistiger Vorbereitung nahmen sie es auf sich,
für lange Zeit allein in dunklen Höhlen zu leben, um die
Projektionen des Geistes im Bardo-Zustand zu studieren. Dabei gab es
aber immer Kontrolle und Führung mittels telepathischer Kontakte
zur Außenwelt, um zu vermeiden, in unserer Realität
verrückt zu werden. Das Ergebnis dieser Studien ist das Totenbuch
der Tibeter, eine profunde Anleitung zur Kontrolle der Projektionen des
Geistes, hervorgerufen durch die eigenen Ängste im Bardo-Zustand
nach dem Tod, eine exakte Beschreibung der Realitäten dieses
Zustandes.
Es gibt zwar keine Hölle als Ort, aber durch Projektionen seiner
eigenen Ängste und Schuld-Gefühle kann ein Mensch, der diesen
Zustand in Unwissenheit erlebt, sich durchaus Realitäten
erschaffen, die dem nahe kommen. Denn im Bardo-Zustand ist nicht nur
das Bewußtsein um den Faktor 10 klarer, auch alle Gedanken und
Emotionen offenbaren sich dann sofort und unmittelbar als lebendige
Projektionen. Darum sollte jeder Mensch wenigstens wissen, daß er
selbst der Schöpfer dieser Projektionen ist, vor denen er nicht
wegrennen muß, weil sie sich sofort auflösen, sobald er sich
wieder daran erinnert. Und man sollte diesen Zustand erkennen
können, wenn man durch den Dimensions-Übergang des Todes
gegangen ist. Bei Atheisten und denen, die nicht an ein Weiterleben der
Seele nach dem Tode glauben, kann diese Erkenntnis blockiert sein. Sie
irren dann völlig desorientiert im Bardo umher, unfähig zu
erkennen was mit ihnen passiert, bis eine mitleidige Seele sie aus
ihrer selbstgeschaffenen Hölle der Unwissenheit befreit.
Tips
für die Praxis
ermächtige Dich selbst, dann
bist Du ermächtigt. Niemand sonst wird es für Dich tun.
Niemand sonst hat die Macht dazu. Wenn Du es nicht tust, bleibst Du
weiterhin machtlos.
wissen, wagen, schweigen - so
lautete die Anweisung für die Praxis in den alten Schulen der
Weisheit. Weisheit aber ist ewig, darum geben die Meister auch heute
noch den gleichen Rat - zu wagen, das Wissen anzuwenden und
darüber zu schweigen, warum ?
schweige - und diskutiere nicht
mit anderen, weil selbst der wohlwollendste Mensch durch seine
Programmierung so viele Zweifel in Dir zu erwecken vermag, daß
sich kaum noch Erfolg einstellen kann. Der Avatar Sai Baba gibt dazu
dies Beispiel: Wenn Du einen Baum pflanzt, mußt Du einen Zaun
darum errichten, weil sonst die Ziegen die junge Pflanze leicht fressen
können. Wenn der Baum aber groß und stark ist, kann er den
gleichen Ziegen Schutz und Zuflucht gewähren.
wisse immer ohne Zweifel -
alles was Du in der Praxis tun musst, wisse einfach, denn Wissen
ist die stärkste Form von Glauben und solcher Glaube kann
wirklich Berge versetzen. Sage daher niemals, ich versuche, die
Prüfung zu bestehen. Du hast sonst unweigerlich programmiert,
sie mehrmals zu versuchen, was bedeutet, sie nicht zu bestehen. Sage
einfach, ich weiß, daß ich die Prüfung
mühelos bestehe - dann hast Du ihr Bestehen programmiert. Aber
hüte Dich vor insgeheimen Zweifeln an Deinem eigenen Gebot im
Bewußtsein!
wage, das Wissen anzunehmen -
denke darüber nach, bringe es in der Praxis zum Einsatz,
erfülle es durch Deinen Willen mit Leben.
erlaube Dir Geduld zu haben,
meistere die Illusion der Zeit. Wachstum im Bewußtsein kann man
beschleunigen, aber nicht erzwingen. Der aufgestiegene Meister
Ramtha mußte einst 7 Jahre auf einem Felsen sitzen und über
seine Erkenntnisse nachdenken, bevor er erleuchtet war. Den
endgültigen Aufstieg konnte er erst viele Jahre später
vollziehen.
streiche das Wort unmöglich
aus Deinem Wortschatz - Du kannst alles vollbringen, was immer Du
willst. Im Reich der Gedanken gibt es kein unmöglich. Du
selbst kannst Dir aber einreden, etwas sei unmöglich, damit
zwingst Du die Unmöglichkeit einer Sache dann doch in die
Existenz, so gewaltig ist Deine Macht im Bewußtsein.
vergib Dir selbst und anderen
- der Vater hat Dir schon vergeben, weil er Dich niemals verurteilt
hat, als wie schändlich Du selbst und andere Deine Handlungen auch
bewerten mögen. Der Vater, als höchste Intelligenz versteht,
daß Du alles nur tust, um zu lernen, um letztendlich zu erkennen,
wer Du in Wahrheit bist. Verurteile Dich daher niemals selbst
dafür, daß Du lernen wolltest. Verstehe aber dies, Vergebung
ist die göttliche Handlung, die Dich frei macht von
Rückwirkungen der Vergangenheit. In Wahrheit hast Du nie etwas
falsch gemacht, jede Deiner Handlungen war wichtig für Dich, um zu
verstehen. Aber erst, wenn Du Dir und anderen vergibst, bist Du frei.
Wie vergibst Du Dir und anderen, indem Du im Bewußtsein
weißt, ICH BIN das Gesetz der Vergebung, ich vergebe mir
jetzt selbst und allen Menschen, die mir jemals unrecht taten!
arbeite mit Deiner Gott-Gegenwart
ICH BIN im Herzen. Manche Dinge mögen
Dir schwer erscheinen, mit ICH BIN geht es um vieles leichter.
Bedenke, alles was Du tust, kannst Du nur nur so leicht vollbringen,
wie Du es selbst im Bewußtsein zuläßt. Sage daher
niemals, das ist schwierig, es wird sich sonst als genau so
schwierig erweisen, wie Du gesagst hast, Du bist das Gesetz. Gebiete
stattdessen ICH BIN das leichte und mühelose Vollbringen
und Du wirst die Sache genauso mühelos und leicht vollbringen, wie
Du es als Gebot im Bewußtsein vorgegeben hast.
Stell Dir einen Raucher vor, er will wirklich aufhören und
probiert deshalb alle möglichen Sachen aus, warum hat er keinen
Erfolg? Weil er im Bewußtsein immer noch Raucher ist,
denn er geht hin und erzählt allen Freunden und Bekannten ICH
BIN Raucher und habe schon alles mögliche versucht, schaffe es
aber einfach nicht und genau das hat er programmiert. Würde er
stattdessen immer nur im Bewußtsein festhalten ICH BIN jetzt
Nichtraucher und sonst weiter nichts tun, dann würde er
schnell feststellen, daß man mit dieser
Bewußtseins-Einstellung nicht lange weiterrauchen kann.
fang einfach an - nimm
Anfangs-Schwierigkeiten gelassen hin. Ändere Dein Denken,
fange mit der Transformation im Bewußtsein an, ohne an eventuelle
Schwierigkeiten zu denken. Wisse, es ist immer jemand da, der Dir
hilft, wenn es wirklich nötig ist. Sei wie ein Baby, das den
ersten Schritt tut, ohne daran zu denken, daß es ziemlich oft
hinfallen wird, bis es laufen kann. Es könnte nie laufen lernen
ohne das Vertrauen, daß da immer eine Mutter ist, die notfalls
hilft. Wenn Du einfach anfängst, wird das Dir die nötige
Kraft und Ausdauer geben und dafür sorgen, daß Du immer klar
denkst, im Fluß bleibst und nicht stecken bleibst.
laß Dich niemals von
Zweifeln überwältigen - nur Zweifel haben die Macht, alle
Deine Gedanken und Ideen zu vereiteln. Denke auch daran, wenn Du in
Zeiten von Streß an die Komplexität Deiner Probleme denkst,
vergrößerst Du nur deren Komplexität.
geistige Übungen sind
nützlich - insbesondere am Anfang sind sie deshalb
erforderlich, weil Du nur so Dein Bewußtsein genügend stark
in Bewegung setzen und auszudehnen vermagst. Oberster Grundsatz ist
auch hier, es ist nicht so wichtig, was Du tust - wichtig ist, wer
Du dabei bist, das Bewußtsein, die Absicht, aus der heraus Du
Deine Übungen machst. Denke ans Backen eines Kuchens, nicht die
Art, wie Du rührst ist wichtig, sondern welche Zutaten Du
verwendest. Für geistige Übungen sind dies die
wichtigsten Zutaten:
richte Dein Bewußtsein auf
das höchste Ziel, das Du erreichen möchtest, es
können natürlich auch mehrere Ziele sein. Wenn Dir selbst
nichts einfällt, nimm ruhig den Machtspruch Jesu ICH BIN die
Auferstehung und das Leben. Du als Schöpfer Deines Lebens hast
aber die absolute Freiheit, Dir Dein Ziel selbst auszusuchen, Du bist
Dir da selbst der beste Ratgeber. Beharrst Du stattdessen weiterhin
darauf, Rat bei anderen Menschen zu suchen, bleibst Du abhängig
von diesen.
fühle und empfinde intensiv
und tief, was Du im Bewußtsein bist - denke, fühle und
handle, so gut Du es vermagst, als sei Dein höchstes Ziel bereits
erreicht.
wisse absolut, halte den
felsenfesten Glauben aufrecht - alle Deine Übungen und
Einstellungen im Bewußtsein müssen zum Ziel führen.
akzeptiere Dich selbst und alles
Sein ohne Urteil, so wie es ist - das ist grenzenlose, bedingungslose
Liebe zu Dir selbst und allem Sein.
Deine Übungen sollten
ehrenhaft und der Mühe wert sein, sie auf Dich zu nehmen - sonst
findest Du keine Hilfe aus den geistigen Welten.
fühle Dankbarkeit zu allen
sichtbaren und unsichtbaren Wesen - sie stehen Dir immer zur Seite,
auch wenn Du sie nicht wahrnimmst.
kontrolliere Deine Phantasie -
lass ihr nur dann freien Lauf wenn Du sicher bist, daß Du damit
nichts unerwünschtes in Dein Leben ziehst.
errichte einen ständigen
Licht-Schutz um Dich und halte ihn bewußt aufrecht, damit Du
in jeder Situation die Kontrolle behälst und Dich nicht
störende Gedanken-Formen überwältigen können.
Visualisiere, wie Du in einer blauen Licht-Säule stehst, die Dich
absolut schützt. Wenn Du fühlst, daß Du bereits die
Kontrolle verloren hast, benutze den Gruß der aufgestiegenen
Meister Kodoish, Kodoish, Kodoish, Adonai Tsebaoth. Du kannst
ihn wie ein Mantra benutzen. Es ist nicht nur ein Gruß, sondern
auch ein mächtiger Energie-Code, dem alle subatomaren Teilchen
gehorchen, indem sie sich räumlich innerhalb des Atoms neu
anordnen und damit alle Atome Deines Körpers auf ein höheres
energetisches Niveau heben. Selbst Dein eigener Herzschlag ist in
diesen Energie-Code programmiert. Wenn Du bei der Anrufung einen
pyramidalen Brennpunkt über dem dritten Auge bildest, indem Du die
Hände zu einem dreieckigen Dach darüber formst und dabei den
Zusatz-Code neun neun neun benutzt, kannst Du direkt das
Bewußtsein der Meister auf Dich lenken. Dieser Code ist so
mächtig, daß er Dich selbst vor negativen
Außerirdischen zu schützen vermag, denen Du als Mensch sonst
wehrlos ausgeliefert wärst.
ein gewisses Ritual ist
erforderlich, damit Du eines Tages den Zustand des absoluten Seins
hervorrufen kannst, ohne den Umweg über Deinen Verstand.
Vielleicht benutzt Du den Gruß der aufgestiegenen Meister Kodoish,
Kodoish, Kodoish, Adonai Tsebaoth als Ritual um Dich einzustimmen
und als Abschluß Deiner Übungen den Satz "So sei es!"
um Deine Gebote zu versiegeln, verbunden mit einem Dank an alle
sichtbaren und unsichtbaren Helfer.
sei immer Herr über Deine
Gedanken, erlaube nicht, daß sie Herr über Dich sind
Kontrolliere und ordne Deine Gedanken. Was immer Du denkst hat eine
Wirkung, selbst wenn Du das nicht glaubst.
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Taten.
Achte auf Deine Taten, denn sie werden zur Gewohnheit.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal!
akzeptiere alles Leben, alles
Sein ohne Urteil, das ist das größte Geschenk, das Du
anderen machen kannst - das ist grenzenlose bedingungslose Liebe zu
allem Sein. Bringe allem Leben, allem Sein soviel Liebe und
Mitgefühl entgegen, wie Du irgend kannst. Wenn Du aber etwas
trotz allem nicht lieben kannst, dann tue es wenigstens nicht hassen.
Liebe hat die Macht alles zu transformieren, alles zu heilen, alles zu
erheben. Nichts und niemand kann sich dieser Macht lange widersetzen.
Erkenne die unbesiegbare Macht der Liebe durch Anwendung in der Praxis.
wenn Du das Arme liebst, wird es reich !
wenn Du das Schwache liebst, wird es stark !
wenn du das Kranke liebst, wird es gesund !
wenn du das Häßliche liebst, wird es schön !
wenn Du das Böse liebst, wird es gut !
Liebe ist alles, Liebe besiegt alles !
Damit ganz klar ist, wie Dein
Glauben, Deine Absicht, Deine Einstellung im Bewußtsein das
Ergebnis Deiner Handlung bestimmt, hier noch eine kleine Geschichte.
Ein junger Mann kam als Schüler zu einem großen Guru und bat
ihn 'Meister, bitte lehre mich, über die Wasser des Lebens zu
gehen!' Da sich der Guru gerade bei seiner Meditation gestört
fühlte, sagte er nur barsch 'Keine Zeit!' und wandte sich
ab. Der Schüler bedankte sich artig und ging, der Guru
vergaß den Vorfall. Ein Jahr später aber kam
der Schüler zurück, um sich beim Guru zu bedanken. Der sah
ihn leichten Fußes über den breiten Fluß vor seinem
Haus kommen, wo es keine Brücke gab. Verwundert fragte er den
Schüler 'Wie hast Du das Geheimnis gefunden, über die
Wasser zu gehen!' Da sagte der Schüler 'Aber Meister, Du
selbst hast es mich gelehrt, Du selbst gabst mir das Mantra - Keine Zeit!'
Da fiel der Guru vor seinem Schüler auf die Knie,
weil er dessen göttliche Größe erkannte - offenbart im
absoluten Vertrauen und absoluten Glauben an die Worte seines Gurus.
Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Das Leben ist Liebe, lebe sie.
Das Leben ist ein Traum, erkenne es.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es!
(Sathya Sai Baba)