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Der feinstoffliche Koerper
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H Ü L L E N
(Feinstoffliche Körper)
Hüllen, Vehikel
sind Bezeichnungen, die wir aus der theosophischen
Lehre übernommen haben. Dieser Lehre zufolge besitzt der Mensch
mehrere Körper unterschiedlicher Dichtigkeit, die er durch sein
Bewußtsein beleben, aber auch ablegen kann (z.B. durch den Tod
oder durch Höherentwicklung) und die deshalb mit Bezeichnungen
belegt wurden, welche diesen Vorgang nahelegen - sie sind also wie
Kleidungsstücke, die man an- und ablegen kann.
Bevor wir uns tiefer
in die Geheimnisse unseres Wesens hineinwagen,
sollten wir zuerst akzeptieren lernen, dass unser inneres Wesen viel
komplizierter ist als allgemein angenommen. Unser Ich als ein
einheitliches, unteilbares Zentrum, ein Ich, das ewig weiterlebt, als
eine Persönlichkeit wie wir es im Alltag erleben, ist ein
Märchen, eine Tradition, welche uns das abendländische
Christentum als Denkweise aus dem Altertum weiter vererbte.
Während das Naturverständnis im Laufe der letzten
Jahrhunderte unseren modernen Erkenntnissen angepaßt wurde, gilt
dies für die Religion nicht, sie ist starr und
unanpassungsfähig geblieben.
Wenn wir eine
Retrospektive unserer Alltagserfahrungen
durchführen, so müssen wir erkennen, dass unser Ich oder
unsere Persönlichkeit vielen Schwankungen unterliegt, mal
freundlich, liebevoll, mal zornig, nachtragend und unverzeihlich und
würde man diese Erscheinungsweisen unserer selbst gegenüber
stellen, so würden wir es nicht für möglich halten, dass
dies ein und die selbe Persönlichkeit sein sollte. Unser Ich tritt
also in den verschiedensten Masken in Erscheinung, am deutlichsten in
unseren Träumen erkennbar. Auch unser Gehirn ist anatomisch nicht
eine Einheit. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass unser
"feinstoffliches" Ich unsere Seele oder wie immer wir unsere
transzendenten Aspekte benennen wollen, vielfach in Erscheinung treten
können - nicht nur in ihrer Ausdrucksform, sondern auch in ihrer
Dichtigkeit - wie in ihrem Fall: physischer Körper,
Ätherkörper, Astralkörper. Lesen Sie bitte als
Ergänzung hierzu noch:
Das Ich - Einheit oder
Vielfalt?
Um die Situation
anschaulicher zu machen, sei es mir gestattet hier
einen Teil eines Briefes zu bringen, in dem eine eher seltene Erfahrung
gebracht wird, in welcher die Schreiberin über drei verschiedene
"Hüllen" berichtet, die sie gleichzeitig gesehen hatte (OBE Brief
146):
"Ich lag auf dem
Rücken im Bett und wußte, daß ich
schlafe. Dann bin ich im Traum aufgewacht. Als ich die Augen
öffnete, erschreckte ich mich sehr, da mein Ebenbild aus meinem
Oberkörper heraus gewachsen war. Das Zweite Ich lag durchsichtig
über mir und starrte mich unablässig an. Ich hatte Angst und
fragte mich, was das bedeuten solle. Dann stand ich plötzlich in
der Ecke meines Schlafzimmers und zwar als große Lichtgestalt.
Ich hatte meinen Willen, meinen Charakter und meine Erfahrungen bei
mir, obwohl ich mich selbst im Bett liegen sah mit dem zweiten Ich
über mir, das meinen leiblichen Körper bedrohte. Ich dachte,
daß ich so aussehen muß, wenn ich tot bin.
Ich wußte,
daß ich keine Gewalt oder materielle
Handlungsmöglichkeit in meiner dritten Gestalt als Lichtgestalt
besitze und fragte mich, wie ich das zweite Ich besiegen könne.
Das zweite Ich schaute zu mir herüber, erschreckte und als ich
einen Schritt auf es zumachte, verschwand es. Ich wunderte mich
über meine Ausstrahlung, die dies bewirkte hatte. Ich stand im
Raum und dachte, ich solle die Gelegenheit nutzen, um mir den Raum aus
dieser Warte anzuschauen. Ich dachte, meine Mutter könne Recht
haben, mit dem Gedanken, daß ich mir Vorhänge anschaffen
solle, da es doch sehr hell im Raum ist. Ich sah mich wieder - wie tot
- im Bett liegen und dachte, daß ich zu mir zurückkehren
muß, damit ich wieder lebe."
Während unser
feinstofflicher Aufbau in seiner dichteren Struktur
aus der Empirie gut belegt ist, gilt dies für die "Höheren
Hüllen" keineswegs. Hier kann man sich nicht des Eindruckes
erwehren, dass die meinsten höheren Hüllen intellektuelle
Konstruckte sind, um dogmatische Weltbilder abzurunden.
Es ist allerdings
unentbehrlich sich mit diesen Ideen auseinander zu
setzen, wenn man tieferen Einblick und Verständnis der diversen
Lehren gewinnen will - zwingend auch dann, wenn man durch Belesenheit
und Weiterbildung sich ein eigenes Weltbild schaffen möchte.
Verschiedene
Einteilungen: (aus der Literatur)
Paulus:
Körper
Seele
Geist
Kabbalah:
Physischer Körper
Nephesch (plastischer
Vermittler)
Ruach (die Seele)
Neschamah (der reine
Geist)
Die fünf Koshas:
(Vedanta)
Annamaya-Kosha - grobe
Materie (Anna = Nahrung)
Pranamaya-Kosha -
Energiekörper, der sich aus den Organen des
Handelns zusammensetzt
Manomaya-Kosha -
Körper des Manas oder Sinnesbewusstseins
Jnanamaya-Kosha - der
Sitz von Buddhi und Intelligenz
Anandamaya-Kosha - ist
der göttliche Wesenskern des Menschen,
bestehend aus Sat-Chit-Ananda (Sat = reines Sein, Chit = Bewusstheit,
Ananda = Glückseligkeit)
Theosophie:
Sthula Sharira -
Grobstofflicher Körper
Linga Sharira -
Ätherkörper
Shukshma Sharira -
Astralkörper
Karana Sharira -
Mentalkörper
Buddhi -
Kausalkörper
Atman - Atman
Purusha - Purusha


Nachrichten meines Herzens

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