Evolutionsgedanke
von Teilhard de Chardin
Teilhard de Chardin
postuliert drei Unendlichkeiten im Universum:
Das Unermessliche
Das Winzige
Das Komplexe
(materielle/biologische Organisation)
Wenn wir uns der
Unendlichen des Komplexen zuwenden, so beginnt dieses
bei den kleinsten Atombauteilen und führt über Atome,
Moleküle, Viren, Tiere bis zum Menschen. Wenn wir uns die Dynamik
der Entfaltung komplexer Strukturen im Laufe der Zeitläufe
zuwenden, so erkennen wir, dass diese nicht linear, sondern
exponentiell verläuft. Was die letzten Stadien anbelangt,
nämlich die unserer menschlichen Zivilisation, so entwickelt sich
diese seit der Steinzeit und davor immer schneller und da eine jede
exponentielle Kurve einem Grenzwert zustrebt, muß dies auch
für den Menschen gelten. Für Teilhard de Chardin ist dieser
Grenzwert das Christusbewußtsein in welches das menschliche
Bewußtsein letztendlich einfließt.
Es muß dies
allerdings nicht so sein, denn Teilhard de Chardin
macht meines Erachtens insoferne einen Fehler, als er zwischen
Bewußtseinsträger (Mensch) und Information (zivilisatorische
Fortschritte) keinen Unterschied macht. Es könnte ja die
menschliche Kapazität einem Grenzwert zustreben und dadurch die
Entwicklung zu einem Stillstand kommen. Oder der Mensch wird durch
künstliche Intelligenzen abgelöst, die für ein weiteres
Informationswachstum bessere Voraussetzungen erfüllen.
Bewußtsein, Raum
und Materie
Einiges über Seth
( DAS VERGESSENE WISSEN!)
Nach den Botschaften
von Seth ist Materie sozusagen kondensiertes
Bewußtsein. Der gesamte Kosmos ist eine Verdichtung von
Bewußtsein. Das Bewußtsein ist eine intelligente,
schöpferische Kraft, die wir auch als Prä-Materie verstehen
können. Da Bewußtsein und Materie letztendlich nur
unterschiedliche Zustandsformen von eiin und demselben sind, ist auch
eine Wechselwirkung zwischen diesen beiden Zustandsformen zu erwarten.
Ein vom
philosophischen Standpunkt vielleicht überraschender
Aspekt ist das aus okkulten Beobachtungen abgeleitete Postulat, dass
Bewußtsein unterschiedlich dicht sein kann. Je dichter das
Bewußtsein ist, desto leuchtender tritt es in Erscheinung. Dies
ist auch die Bedeutung des Lichtes, wenn von Erleuchtung oder von der
Kraft des Lichtes in der Meditation gesprochen wird. Es hat dieses
Licht natürlich nichts mit Licht im physikalischen Sinne zu tun,
genauer gesagt hat es wahrscheinlich nicht einmal das Wesen des
Lichthaften, sondern wird nur vom menschlichen Gehirn als solches
interpretiert.
Anhand dieser
Beziehung zwischen Bewußtsein und Materie wird auch
das Grundprinzip von Materialisationen erklärt.
Die Expansion des
Universums und die Evolution
Wenn das
Bewußtsein raumerfüllend ist, dann muß es
zusammen mit der Ausdehnung des Weltalls zunehmen oder es würde
einer Verdünnung (unbewußter werdend) zustreben. Aus diesem
Rückschluß kann man die Frage "Warum gibt es eine Evolution
des Bewußtseisn (Reinkarnation)" durch die Koppelung der
materiellen Schöpfung mit dem kosmischen Bewußtsein
interpretieren.


Nachrichten meines Herzens

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