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Das
Leben auf dem Lande kann sehr idilisch sein und erinnert an die Antike
in Europa. Es existieren kaum mechanisierte Betriebe. Traktoren
sind selten zu finden und wer die Handarbeit scheut, bleibt der Fazenda
(Bauernhof) besser fern. Die Gegend ist sehr geeignet zur Pflanzung von
Früchten und Mandiok. Der Boden besteht fast nur aus Sand und das
was wir aus Europa an Humus kennen, gibt es hier nicht einmal im
Wald. Die Natur lebt sehr schnell und produziert das ganze Jahr
hindurch. Auch hier bekam der Bio-trend einigen Zulauf, aber es
existieren kaum grosse Betriebe die Quantitäten produzieren
können. Viele Fazendas haben heute noch keinen Strom, kein Auto,
keine Maschinen, aber wahrscheindlich einen kleinen Fenseher
(schwarz/weiss) der an einer 12V. Baterie betrieben wird.
Die
Hauptprodukte
dieser Region sind Kakau, Kokus, Mandiok, zahlreiche Gemüse- und
Fruchtarten, sowie Piacava, eine natürliche Palmenfaser, die
verwendet
wird für Besen und zum Decken von Häusern und Hütten. An
vielen Orten finden wir bestes Quellwasser, das aber kaum industriell
genutzt wird. Überhaupt ist das Wasser hier ein Segen, der das
ganze Jahr hindurch herrscht. Hier regnet es immer wieder und die
Kulturen gedeihen auch im Sommen. Schon einige Kilometer im
Landesinneren finden wir viel weniger Niederschläge und deshalb
kaum große Pflanzungen von Früchten und Gemüsen.
Im
Landesinneren werden hauptsächlich Rinder gezüchtet die aber
vornehmlich auf dem lokalen Markt angeboten werden. Produktionen
für den E,xport finden wir kaum, obschon die Qualität
sicherlich exportwürdig ist. Doch es fehlen Quantitäten und
Organisation.
Auf dem Lande
finden
wir auch Grundschulen die viele Kinder unterrichten. Einige laufen
jeden Tag viele Kilometer um in die Schule und wieder nach Hause zu
kommen. Viele Gebiete sind aber schon gut erschlossen mit den
öffentlichen Bussen und den Last- und Lieferwagen die täglich
viele Leute in die Stadt bringen. Das Produzierte kommt vielfach auch
auf diesen Wegen auf den Markt.
Es
gibt hier Fazendas die Übernachtungen anbieten und so einen
besseren Einblick in das Landleben ermöglichen. Wer sich aufs Lang
begibt sollte sich schützen gegen vielen kleinen Tierchen
die
Stechen und beißen. Es bestehen aber gute Mittel damit man nicht
so
heftig angefallen wird. Aber trotzdem ist es sehr
inerresant zu sehen, wie das Leben auf dem Lande funktioniert, zu
sehen,
wie man aus Mandiok Mehl herstellt, oder wie das Leben funktioniert
ohne
Strom und ohne Motoren. Besonders schön sind die Nächte mit
den vielen Geräuschen die zauberhaft die Nacht begleiten.
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Wichtige Hinweise
Ihr Reiseführer
wird Ssie diesbezüglich gerne beraten.
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